Christoph Ernst Steinbach
Christoph Ernst Steinbach (* 24. März 1698 in Semmelwitz, Herzogtum Oppeln; † 27. Mai 1741 in Breslau, Fürstentum Breslau; Pseudonym: Carl Ehrenfried Siebrand) war ein deutscher Arzt und Lexikograph. Ab 1720 studierte er Medizin an der Universität Jena. Nach einer England-Reise wechselte er 1722 an die Universität Rostock, wo er 1723 promovierte. 1724 ließ er sich in Breslau nieder, wo er bis zu seinem Tod als Arzt praktizierte. Auch wegen einer persönlichen Fehde mit Johann Christoph Gottsched trat dieser 1738 aus der Leipziger Deutschen Gesellschaft aus, nachdem sie abgelehnt hatte Steinbach auszuschließen. Wohl im Ersten Schlesischen Krieg, in dem er Verwundete versorgte, steckte er sich mit Fleckfieber an, woran er bald darauf verstarb. Bekanntheit erlangte er vor allem mit seinen philologischen Werken.