Universität Rostock

Universität Rostock
Motto Traditio et Innovatio
(Tradition und Innovation)
Gründung 13. Februar 1419
Trägerschaft staatlich
Ort Rostock
Bundesland Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern
Land Deutschland Deutschland
Rektorin Elizabeth Prommer
Studierende 12.816 (WS 2024/25)
Mitarbeiter 2.984 (2024)
davon Professoren 310,5 Haushaltsstellen
Jahresetat 267,1 Mio. € (2024)
davon Drittmittel: 66,6 Mio. €
Netzwerke Netzwerk Mittelgroße Universitäten

Verbund Norddeutscher Universitäten Hochschulrektorenkonferenz

Website uni-rostock.de

Die Universität Rostock wurde im Jahre 1419 gegründet und ist damit die älteste Universität im Ostseeraum und eine der ältesten Hochschulen Deutschlands.

Im Wintersemester 2024/25 waren 12.816 Studierende immatrikuliert, darunter auch viele Erasmus- und weitere Auslandsstudenten. 2024 begannen insgesamt 3.513 Fachanfänger ein Studium an der Universität, etwa die Hälfte davon kam aus Mecklenburg-Vorpommern, 12,4 % kamen aus dem Ausland. 2023 lehrten in Rostock 303 Professoren. Insgesamt werden von der Universität etwas mehr als 2.900 Mitarbeiter (darunter ca. 850 in der Universitätsmedizin) direkt beschäftigt. Die Universität Rostock gilt auf Grund ihres umfangreichen Studienangebots als Volluniversität. Die Mehrheit der über 100 Studiengänge in zehn Fakultäten wird mit Master- und Bachelorabschlüssen angeboten, daneben gibt es aber auch Staatsexamina, insbesondere im Lehramtsstudium. In einem 2018 veröffentlichten Ranking von Times Higher Education wurde die Hochschule als die schönste Universität Deutschlands und die viertschönste Europas gelistet.

Mehrere Nobelpreisträger haben in Rostock studiert oder geforscht, darunter Albrecht Kossel, Karl von Frisch und Otto Stern. Das Drittmittelvolumen der Hochschule lag im Jahr 2023 bei über 69 Millionen Euro. Im Umfeld der Universität haben sich durch Institute, Gründungen und Unternehmensansiedlungen Cluster der Wirtschaft und Forschung in Bereichen der Spitzentechnologie gebildet. Vor allem in den Sektoren Biotechnologie, Medizin und Lebenswissenschaften (zum Beispiel BioCon Valley und DZNE), Nanotechnologie und Chemie (LIKAT), in der Lichtforschung und Photonik, Agrar- und Umweltwissenschaften, in der maritimen Forschung (IOW) sowie in der Erforschung von Bereichen der Datenverarbeitung und Informationsgesellschaft (Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung) haben sich bedeutende Vertreter angesiedelt. Auch die demografische Forschung im Umfeld der Rostocker Universität, die über mehrere Sonderforschungsbereiche und Graduiertenkollegs, verfügt, ist von Weltrang, vor allem mit dem zuständigen Max-Planck-Institut.

  1. 1 2 Die Universität in Zahlen, Ausgabe 2025 Abgerufen am 25. September 2025.
  2. 1 2 Die Universität in Zahlen, Ausgabe 2024 Abgerufen am 26. Juli 2024.
  3. The 10 most beautiful universities in Europe Abgerufen am 29. April 2022.