Creuzburg–Eisenacher Graben
| Creuzburg–Eisenacher Graben | ||
|---|---|---|
| Trespenrasen am Wartenberg; im rechten Hintergrund der Moseberg | ||
| Höchster Gipfel | Hohleite (385,8 m ü. NHN) | |
| Lage | Wartburgkreis, Thüringen | |
| Teil des | Westthüringer Berg- und Hügellandes | |
| Einteilung nach | Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands | |
| Koordinaten | 51° 2′ N, 10° 17′ O | |
| Typ | Störung | |
| Gestein | Härtlinge (Rhät, Lias), Umrahmung aus Muschelkalk | |
Der Creuzburg–Eisenacher Graben ist ein geologischer Graben bzw. eine Teil-Störungszone zwischen den Orten Creuzburg und Eisenach (beide Wartburgkreis) im Westen Thüringens. Er stellt den durch das Tal der Werra separierten Südostteil des den Ringgau teilenden Netra–Creuzburger Grabens dar.
Durch Reliefumkehr der Härtlinge bedingt handelt es sich von seinem Höhenprofil her um einen submontanen Höhenzug (Reliefenergie um 200 Meter), der den Ringgau nach Südosten fortsetzt und fließend in seine etwa gleich hohe Umrahmung aus Muschelkalk übergeht.