Eisenach

Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Koordinaten: 50° 59′ N, 10° 19′ O
Bundesland:Thüringen
Landkreis: Wartburgkreis
Höhe: 215 m ü. NHN
Fläche: 104,17 km²
Einwohner: 40.747 (31. Dez. 2024)
Bevölkerungsdichte: 391 Einwohner je km²
Postleitzahl: 99817
Vorwahlen: 03691, 036920, 036928
Kfz-Kennzeichen: WAK, EA, SLZ
Gemeindeschlüssel: 16 0 63 105
Stadtgliederung: Kernstadt, 11 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 2
99817 Eisenach
Website: www.eisenach.de
Oberbürgermeister: Christoph Ihling (CDU)
Lage der Stadt Eisenach im Wartburgkreis

Eisenach ist eine Große Kreisstadt im Wartburgkreis in Thüringen, im Tal der Hörsel am Nordrand des Thüringer Waldes.

Bekannt ist Eisenach vor allem durch die Wartburg südlich und oberhalb der Altstadt. Es war im Mittelalter Residenzstadt der Landgrafen von Thüringen und später der Herzöge von Sachsen-Eisenach. Seit dem Ende der Monarchie führt die Stadt den Beinamen Wartburgstadt.

Eisenach ist zudem LutherstadtMartin Luthers Mutter stammte aus Eisenach, und Luther ging hier ab 1498 zur Schule. 1685 wurde Johann Sebastian Bach in Eisenach geboren, dessen Vater hier Stadtpfeifer und herzoglicher Hoftrompeter war.

Im 19. Jahrhundert setzte auch in Eisenach die Industrialisierung ein. 1896 wurde die Fahrzeugfabrik Eisenach gegründet, in der zur Zeit der Deutschen Demokratischen Republik der Wartburg gebaut wurde. Opel führt den Automobilbau seit 1990 fort; die Automobilindustrie (Opel, Bosch) beschäftigt über 4000 Mitarbeiter in Eisenach.

Eisenach ist Hochschulstadt (staatliche Hochschule für duale Studiengänge).

Die Mittelstadt war von 1998 bis zum 30. Juni 2021 kreisfreie Stadt. Mit der Einkreisung erhielt sie als erste Stadt Thüringens den Status einer Großen Kreisstadt. Eisenach ist die siebtgrößte Gemeinde Thüringens und Zentrum für Westthüringen und angrenzende hessische Gemeinden. In der Raumordnung nimmt die Stadt die Position eines Oberzentrums ein.

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. „Berteroda, Hötzelsroda, Madelungen, Neuenhof, Hörschel, Neukirchen, Stedtfeld, Stockhausen, Stregda, Wartha und Göringen.“ Hauptsatzung der Stadt Eisenach vom 4. März 1997 in der Fassung der 17. Änderungssatzung vom 25. November 2014/1. Januar 2015 (PDF; 99 kB). In: eisenach.de, abgerufen am 6. Oktober 2016.
  3. Der Beiname „Wartburgstadt“ auf der Homepage Eisenachs, abgerufen am 6. Oktober 2016. Vgl. den historischen Rückblick in der Präambel der Hauptsatzung: „Eisenach wurde im Jahre 1919 kreisfrei und nennt sich seit dieser Zeit ‚Wartburgstadt‘.“ Der offizielle Name ergibt sich aus § 1 Abs. 1: „Die Stadt führt den Namen ‚Eisenach‘.“ Hauptsatzung der Stadt Eisenach vom 4. März 1997 in der Fassung der 17. Änderungssatzung vom 25. November 2014/1. Januar 2015. (PDF; 99 kB) In: eisenach.de, abgerufen am 6. Oktober 2016.
  4. Eisenach ist ab 1. Februar offiziell Hochschulstadt. In: eisenach.de. 26. Januar 2017, abgerufen am 29. Juli 2017.
  5. Fusion der Stadt Eisenach mit dem Wartburgkreis. In: eisenach.de. Büro der Oberbürgermeisterin – Pressestelle, abgerufen am 22. Juni 2021.
  6. Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt. Nr. 12/2019, S. 429 ff. (thueringer-landtag.de [PDF; 1,5 MB]).