Zwergameisenbären
| Zwergameisenbären | ||||||||||||
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Gemeiner Zwergameisenbär (Cyclopes didactylus) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Familie | ||||||||||||
| Cyclopedidae | ||||||||||||
| Pocock, 1924 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Cyclopes | ||||||||||||
| J. E. Gray, 1821 |
Die Zwergameisenbären (Cyclopes) sind eine Säugetiergattung aus der Unterordnung der Ameisenbären (Vermilingua). Sie stellen die kleinsten Angehörigen dieser Gruppe und gleichzeitig die einzigen rein baumbewohnenden dar. Die Tiere sind über weite Bereiche Mittel- und Südamerikas verbreitet und leben meist in dichten Wäldern. Allgemein gilt das Verhalten der Zwergameisenbären als wenig erforscht. Sie ernähren sich überwiegend von Ameisen und sind nachtaktiv. Weibliche Tiere bringen pro Wurf ein Junges zur Welt. Der Gesamtbestand gilt als nicht gefährdet, regional können aber einzelne Populationen durch Lebensraumzerstörung bedroht sein. Ursprünglich wurde angenommen, dass die Gattung monotypisch ist, neuere molekulargenetische Untersuchungen aus dem Jahr 2017 weisen aber wenigstens sieben Arten aus.