Département Forêts

Das Département Forêts (Wälderdepartement) wurde nach der Besitzergreifung der Österreichischen Niederlande durch Frankreich als eines der neun belgischen Departements gebildet. Es entstand am 1. Oktober 1795 und bestand im ersten französischen Kaiserreich Napoléons I. weiter. Zuvor war es Teil des Herzogtums Luxemburg und des Herzogtums Bouillon.

Das Gebiet umfasste Teile des heutigen Belgiens, Luxemburgs und Deutschlands. Die Hauptstadt des Departements war Luxemburg. Der Name stammt von den Wäldern der Ardennen.

Nach dem Sieg über Napoléon wurde das Departement zunächst unter die provisorische Verwaltung des Generalgouvernements Mittelrhein (März bis Juni 1814), danach des Generalgouvernements Nieder- und Mittelrhein gestellt. Aufgrund der Beschlüsse auf dem Wiener Kongress (1815) wurde das Gebiet auf das Vereinigte Königreich der Niederlande und das Königreich Preußen aufgeteilt.

  1. 1 2 Sabine Graumann: Wälderdepartement. In: Portal Rheinische Geschichte. LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, Bonn, 2010, abgerufen am 15. November 2025.
  2. Friedrich Wilhelm Adolf Schlickeysen: Repertorium der Gesetze und Verordnungen für die königl. preußischen Rheinprovinzen. Leistenschneider, Trier 1830, S. 13 ff. (dilibri.de).