DB-Baureihe 403 (1973)

DB-Baureihe 403
DB-Baureihe 403 (1975 in Nürnberg)
Nummerierung: 403 001 bis 006
404 001 bis 003
404 101 bis 103
Anzahl: drei Einheiten
Hersteller: LHB, MBB, AEG, BBC, Siemens
Baujahr(e): 1973
Ausmusterung: 1993
Achsfolge: Bo’Bo’+Bo’Bo’+Bo’Bo’+Bo’Bo’
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 27.450 mm (Endwagen)
27.160 mm (Mittelwagen)
Breite: 2795 mm
Höhe: 4376 mm (Endwagen);
4020 mm (Mittelwagen)
Drehzapfenabstand: 19 000 mm
Drehgestellachsstand: 2600 mm
Treibraddurchmesser: 1050 mm
Dienstmasse: 235,7 t
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h (220 km/h konstruktiv vorgesehen)
Dauerleistung: 3840 kW
Anfahrzugkraft: 200 kN
Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz ~
Antrieb: Gummiring-Kardan
Bremse: elektrische Widerstandsbremse, Druckluft-Scheibenbremse, Magnetschienenbremse
Kupplungstyp: Scharfenberg
Zugbeeinflussung: Indusi, LZB
Sitzplätze: 45 (Endwagen)
51 (Mittelwagen)
24+18 (Speisewagen)
Klasse(n): 1.
Besonderheiten: AFB

Die Baureihe 403 war ein Triebzug der Deutschen Bundesbahn, der in nur drei Exemplaren gebaut wurde. Als erster deutscher Hochgeschwindigkeitszug in Triebzug-Bauform ist er ein früher Vorläufer des Intercity-Express und galt in den 1970er Jahren als Paradezug der Deutschen Bundesbahn. Jede Einheit bestand aus zwei angetriebenen Endwagen und zwei angetriebenen Zwischenwagen. Die Zwischenwagen wurden dabei als Baureihe 404 bezeichnet. Einer der beiden war ein Großraumwagen (Baureihe 404.0), der andere war als Halbspeisewagen mit 24 Sitzplätzen ausgeführt (Baureihe 404.1). Wegen der charakteristischen Frontgestaltung bekam der Zug die Spitznamen Donald Duck und Weißer Hai.

  1. Der Weiße Hai von Niederau. In: dnn.de. Dresdner Neueste Nachrichten, 30. Mai 2022, abgerufen am 1. November 2024.