DB-Baureihe VT 12.5

DB-Baureihe VT 125
DB-Baureihe 612
Baureihe 612 und 613 im Bw Braunschweig 1983
Nummerierung: VT 12 501–512; VM 12 501–513; VS 12 501–504, 505–509 (Umbau aus VS 08 509–513)
612 501–512; 912 501–513 (Mittelwagen); 912 601–609 (Steuerwagen); 913 509–513 (Umbauten)
Anzahl: 12 Triebköpfe
13 Mittelwagen
4 Steuerwagen
5 Steuerwagen umgebaut aus VS 08.5
Hersteller: Rathgeber (Triebzüge 1. Serie und Triebköpfe 2. Serie), Waggonbau Donauwörth (Mittelwagen 2. Serie)
Baujahr(e): 1953/1957
Ausmusterung: 1985
Achsfolge: B’2’+2’2’+2’2’ dh
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 77.810 mm (3-teilig)
26.635 mm
Drehzapfenabstand: VT: 22.050 mm
VS und VM: 21.500 mm
Drehgestellachsstand: Treibgestell: 3600 mm
Laufgestell: 2500 mm
Treibraddurchmesser: 930 mm
Laufraddurchmesser: 900 mm
Dienstmasse: 112,0 t (3-teilig, Leergewicht)
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h / 140 km/h
Installierte Leistung: 735 kW (1000 PS)
Motortyp: Maybach MD 650
Daimler-Benz MB 820 Bb
MAN L12 V 17,5/21B
Motorbauart: 12-Zylinder-Viertakt-Dieselmotor
Nenndrehzahl: 1.500/min
Leistungsübertragung: hydraulisch
Bremse: Selbsttätige Druckluftbremse, Magnetschienenbremse
Zugbeeinflussung: Sifa / Indusi I54
Sitzplätze: 214

Die Baureihe VT 125 bezeichnet einen ehemaligen Dieseltriebwagen der Deutschen Bundesbahn, der 1953 erstmals gebaut wurde. Er wurde zwei-, drei- oder vierteilig eingesetzt, ein Triebwagen VT 125 wurde ergänzt durch antriebslose Mittel- (VM 12) und Steuerwagen (VS 12) zu einem Triebzug. Dreiteilige Einheiten wurden meist mit zwei Triebwagen + antriebslosem Mittelwagen zusammengestellt. Planmäßig wurden aus zwölf Triebköpfen, vier Steuerwagen und dreizehn Mittelwagen die Triebzüge zusammengestellt und im Städteschnellverkehr eingesetzt. Der VT 125 verfügte über Großraumabteile in zwei Klassen.