DDR-Fußball-Bezirksliga 1965/66

DDR-Bezirksliga 1965/66
DDR-Bezirksliga 1964/65
DDR-Liga 1965/66
Bezirksklasse und 1. Kreisklasse der
15 Bezirke ↓

Die DDR-Bezirksliga wurde mit der Saison 1965/66 zum 14. Mal ausgetragen und war die höchste Spielklasse eines Bezirks sowie die dritthöchste im Ligasystem auf dem Gebiet des DFV.

Der Spielbetrieb der 15 Bezirksligen wurde vom jeweiligen Bezirksfachausschuss (BFA) durchgeführt, die in zwölf eingleisigen und drei zweigleisigen Ligen die Bezirksmeister ermittelten.

Nach dieser Spielzeit gab es wie im Vorjahr keine direkten Aufsteiger in die übergeordnete DDR-Liga. Die Bezirksmeister qualifizierten sich für die Aufstiegsrunde zur DDR-Liga, in der dann in drei Gruppen zu je fünf Mannschaften die sechs Aufsteiger ermittelt wurden. Als Zweitplatzierter der Bezirksliga Ost-Berlin, nahm die SG Lichtenberg 47 anstelle der nicht aufstiegsberechtigten Zweitvertretung vom 1. FC Union Berlin an dieser teil. Den Aufstieg schafften aus der Gruppe A Lichtenberg 47 und Motor Stralsund, aus der Gruppe B Lokomotive Halberstadt und Aktivist Böhlen sowie aus der Gruppe C Motor Nordhausen West und Chemie Jena.

Die Betriebssportgemeinschaft (BSG) Motor Eberswalde beendete zum achten Mal als Sieger ihre Bezirksliga, was der BSG Chemie Jena zum sechsten Mal gelang. Neben Eberswalde konnten die BSG Lokomotive Prenzlau und die BSG Motor Nordhausen West ihren Bezirksmeistertitel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen.