DDR-Fußball-Bezirksliga 1969/70

DDR-Bezirksliga 1969/70
DDR-Bezirksliga 1968/69
DDR-Liga 1969/70
Bezirksklasse der
15 Bezirke ↓

Die DDR-Bezirksliga wurde mit der Saison 1969/70 zum 18. Mal ausgetragen und war die höchste Spielklasse eines Bezirks sowie die dritthöchste im Ligasystem auf dem Gebiet des DFV.

Der Spielbetrieb der 15 Bezirksligen wurde vom jeweiligen Bezirksfachausschuss (BFA) durchgeführt und die Ermittlung der Bezirksmeister geschah wie in der Vorsaison ausschließlich in eingleisigen Ligen.

Ihren Bezirksmeistertitel aus dem Vorjahr konnten die Betriebssportgemeinschaften (BSG) Motor Warnowwerft Warnemünde, CM Veritas Wittenberge, Lokomotive Prenzlau und Aktivist Schwarze Pumpe sowie die Zweitvertretung der ASG Vorwärts Meiningen erfolgreich verteidigen. Wittenberge gelang dabei ein Titel-Hattrick. Die BSG Motor Eberswalde beendete bereits zum zehnten Mal als Sieger ihre Bezirksliga, was Wittenberge und Schwarze Pumpe zum fünften Mal, sowie Prenzlau und Lokomotive Halberstadt zum vierten Mal gelang.

Nach dieser Spielzeit gab es wie im Vorjahr keine direkten Aufsteiger in die übergeordnete DDR-Liga. Die Bezirksmeister qualifizierten sich für die Aufstiegsrunde zur DDR-Liga, in der dann in drei Gruppen zu je fünf Mannschaften die sechs Aufsteiger ermittelt wurden. Als Zweitplatzierte der Bezirksligen Karl-Marx-Stadt und Suhl, nahmen die BSG Chemie Glauchau und die BSG Chemie Glas Ilmenau anstelle der nicht aufstiegsberechtigten Zweitvertretungen vom FC Karl-Marx-Stadt und der ASG Vorwärts Meiningen an dieser teil. Den Aufstieg schafften aus der Gruppe A die BSG Aktivist Schwarze Pumpe und die BSG Motor Warnowwerft Warnemünde, aus der Gruppe B die BSG Stahl Brandenburg und die Zweitvertretung der BSG Chemie Leipzig sowie aus der Gruppe C die Zweitvertretung der SG Dynamo Dresden und die BSG Chemie Glauchau. Den sofortigen Wiederaufstieg blieb der BSG EAB Lichtenberg 47 durch den vierten Platz in der Gruppe A verwehrt.