DDR-Fußball-Bezirksliga 1968/69

DDR-Bezirksliga 1968/69
DDR-Bezirksliga 1967/68
DDR-Liga 1968/69
Bezirksklasse der
15 Bezirke ↓

Die DDR-Bezirksliga wurde mit der Saison 1968/69 zum 17. Mal ausgetragen und war die höchste Spielklasse eines Bezirks sowie die dritthöchste im Ligasystem auf dem Gebiet des DFV.

Der Spielbetrieb der 15 Bezirksligen wurde vom jeweiligen Bezirksfachausschuss (BFA) durchgeführt und die Ermittlung der Bezirksmeister geschah nach zehn Spielzeiten wieder ausschließlich in eingleisigen Ligen.

Ihren Bezirksmeistertitel aus dem Vorjahr konnte nur die Betriebssportgemeinschaft (BSG) CM Veritas Wittenberge erfolgreich verteidigen. Wittenberge beendete wie die BSG Aktivist Schwarze Pumpe zum vierten Mal als Sieger ihre Bezirksliga, was Lokomotive Prenzlau, Motor Altenburg, Motor Nordhausen West und der TSG Gröditz zum dritten Mal gelang.

Nach dieser Spielzeit gab es wie im Vorjahr keine direkten Aufsteiger in die übergeordnete DDR-Liga. Die Bezirksmeister qualifizierten sich für die Aufstiegsrunde zur DDR-Liga, in der dann in drei Gruppen zu je fünf Mannschaften die sechs Aufsteiger ermittelt wurden. Als Zweitplatzierte der Bezirksligen Ost-Berlin und Suhl, nahmen die Zweitvertretung vom FC Vorwärts Berlin und die BSG Chemie Glas Ilmenau anstelle der nicht aufstiegsberechtigten Zweitvertretungen vom 1. FC Union Berlin und der ASG Vorwärts Meiningen an dieser teil. Den Aufstieg schafften aus der Gruppe A die Zweitvertretungen vom FC Vorwärts Berlin und der BSG Stahl Eisenhüttenstadt, aus der Gruppe B die Zweitvertretungen vom HFC Chemie und 1. FC Magdeburg sowie aus der Gruppe C BSG Motor Hermsdorf und BSG Motor Nordhausen West. Der BSG Aktivist Schwarze Pumpe blieb durch den fünften Platz in der Gruppe A der sofortige Wiederaufstieg verwehrt.