DDR-Fußball-Bezirksliga 1967/68

DDR-Bezirksliga 1967/68
DDR-Bezirksliga 1966/67
DDR-Liga 1967/68
Bezirksklasse der
15 Bezirke ↓

Die DDR-Bezirksliga wurde mit der Saison 1967/68 zum 16. Mal ausgetragen und war die höchste Spielklasse eines Bezirks sowie die dritthöchste im Ligasystem auf dem Gebiet des DFV.

Der Spielbetrieb der 15 Bezirksligen wurde vom jeweiligen Bezirksfachausschuss (BFA) durchgeführt. Wie im Vorjahr wurden in 14 Bezirken die Meister in einer eingleisigen Liga ermittelt und nur in Karl-Marx-Stadt geschah dies weiterhin zweigleisig.

Ihren Bezirksmeistertitel aus dem Vorjahr konnten die Betriebssportgemeinschaften (BSG) Empor Neustrelitz, Chemie Riesa, Kali Werra Tiefenort, sowie die Zweitvertretungen vom BFC Dynamo, FC Karl-Marx-Stadt und der BSG Wismut Gera erfolgreich verteidigen. Tiefenort gelang dabei ein Titel-Hattrick. Die BSG Motor Eberswalde beendete zum neunten Mal als Sieger ihre Bezirksliga, was der BSG Chemie Riesa und der BSG Aktivist Böhlen zum fünften Mal, sowie der BSG Empor Neustrelitz und der BSG Motor Rudisleben-Ichtershausen zum vierten Mal gelang.

Nach dieser Spielzeit gab es wie im Vorjahr keine direkten Aufsteiger in die übergeordnete DDR-Liga. Die Bezirksmeister qualifizierten sich für die Aufstiegsrunde zur DDR-Liga, in der dann in drei Gruppen zu je fünf Mannschaften die sechs Aufsteiger ermittelt wurden. Als Zweitplatzierter der Bezirksliga Gera, nahm die BSG Stahl Maxhütte anstelle der nicht aufstiegsberechtigten Zweitvertretung von Wismut Gera an dieser teil. Den Aufstieg schafften aus der Gruppe A BSG Einheit Greifswald und die Zweitvertretung vom BFC Dynamo, aus der Gruppe B BSG Aktivist Böhlen und BSG Chemie Wolfen sowie aus der Gruppe C BSG Kali Werra Tiefenort und BSG Chemie Riesa. Damit gelang Böhlen der sofortige Wiederaufstieg, was der BSG Lokomotive Halberstadt durch den vierten Platz in der Gruppe B verwehrt blieb.