DDR-Fußball-Liga 1972/73

DDR-Fußball-Liga 1972/73
AufsteigerBSG Stahl Riesa
BSG Energie Cottbus
AbsteigerStaffel A:
BSG Nord Max Matern Torgelow
BSG Motor WW Warnemünde
BSG Verkehrsbetriebe Waren
Staffel B:
BSG Motor Hennigsdorf
BSG Motor Köpenick
BSG Aufbau Großräschen
Staffel C:
HFC Chemie II
SG Dynamo Eisleben
SG Motor/Vorwärts Oschersleben
Staffel D:
BSG Motor WEMA Plauen
BSG Wismut Aue II
BSG Wismut Pirna-Copitz
Staffel E:
BSG Motor Hermsdorf
BSG Kali Werra Tiefenort
BSG Chemie Glas Ilmenau
Mannschaften60 (5× 12)
Spiele660 (5× 132)  (davon 1 strafverifiziert)
Tore1.919  2,91 pro Spiel)
(ohne strafverifizierte Spiele)
TorschützenkönigLothar Lehmann (Staffel A)
Peter Effenberger (Staffel B)
Manfred Vogel (Staffel C)
Werner Hartmann
Lothar Paul (Staffel D)
Harald Schramm (Staffel E)
DDR-Liga 1971/72
DDR-Oberliga 1972/73

Die DDR-Liga 1972/73 war die 23. Spielzeit der zweithöchsten Spielklasse im DDR-Fußball. In dieser gelang der BSG Stahl Riesa nach erfolgreicher Aufstiegsrunde der sofortige Wiederaufstieg in die DDR-Oberliga und der BSG Energie Cottbus erstmals der Sprung in das Oberhaus. Beide Mannschaften belegten in ihren Staffeln nur den zweiten Platz, waren aber für die Aufstiegsrunde qualifiziert, weil die Zweitvertretung des BFC Dynamo und die der SG Dynamo Dresden kein Aufstiegsrecht hatten.

Die Zweitvertretung des HFC Chemie musste durch den Abstieg der ersten Mannschaft aus der DDR-Oberliga in die Bezirksliga zurückgestuft werden. Von den 15 Vorjahresaufsteigern, stiegen nach nur einer Spielzeit die Mannschaften aus Waren, Hennigsdorf (Motor), Köpenick, Großräschen, Oschersleben und Ilmenau wieder in die Bezirksliga ab. Weitere Absteiger waren Torgelow, Warnemünde, Eisleben, Plauen, Aue II, Pirna-Copitz, Hermsdorf und Tiefenort.

Erfolgreichster Torjäger aller Staffeln war Manfred Vogel (HFC II) aus der Staffel C mit 17 Toren.