DDR-Fußball-Bezirksliga 1972/73

DDR-Bezirksliga 1972/73
DDR-Bezirksliga 1971/72
DDR-Liga 1972/73
Bezirksklasse der
15 Bezirke ↓

Die DDR-Bezirksliga wurde mit der Saison 1972/73 zum 21. Mal ausgetragen und war die höchste Spielklasse eines Bezirks sowie die dritthöchste im Ligasystem auf dem Gebiet des DFV.

Der Spielbetrieb der 15 Bezirksligen wurde vom jeweiligen Bezirksfachausschuss (BFA) durchgeführt. Wie im Vorjahr wurden in 14 Bezirken die Meister in einer eingleisigen Liga ermittelt und nur im Bezirk Rostock geschah dies zweigleisig.

Die Bezirksmeister besaßen wie im Vorjahr das direkt Aufstiegsrecht in die übergeordnete DDR-Liga, welches aus dem Bezirk Gera die Zweitvertretung der BSG Wismut Gera nicht war nehmen konnte, da bereits die erste Mannschaft in der Liga spielt. An dessen Stelle stieg der Tabellendritte Chemie Schwarza auf, da auch die Drittvertretung des FC Carl Zeiss Jena als Vizemeister kein Aufstiegsrecht besaß.

Ihren Bezirksmeistertitel aus dem Vorjahr konnte die Zweitvertretung der BSG Stahl Riesa verteidigen und stieg nun nach der sofortigen Rückkehr der ersten Mannschaft in die DDR-Oberliga in die zweithöchste Spielklasse auf.

Der sofortige Wiederaufstieg schafften die Betriebssportgemeinschaften (BSG) Motor Babelsberg, Einheit Pankow, Chemie Buna Schkopau, Aktivist Brieske-Senftenberg und Motor „Ernst Thälmann“ Suhl.

Die BSG Chemie Buna Schkopau beendete bereits zum fünften Mal als Sieger ihre Bezirksliga, was Gera, Suhl und der BSG Motor Schönebeck zum dritten Mal gelang.

Zu ersten Meisterehren kamen Bau Rostock, Einheit Güstrow, Demminer Verkehrsbetriebe, Babelsberg , Pankow, Aufbau Schwedt und Motor Germania Karl-Marx-Stadt.