DDR-Fußball-Bezirksliga 1971/72

DDR-Bezirksliga 1971/72
DDR-Bezirksliga 1970/71
DDR-Liga 1971/72
Bezirksklasse der
15 Bezirke ↓

Die DDR-Bezirksliga wurde mit der Saison 1971/72 zum 20. Mal ausgetragen und war die höchste Spielklasse eines Bezirks sowie die dritthöchste im Ligasystem auf dem Gebiet des DFV.

Der Spielbetrieb der 15 Bezirksligen wurde vom jeweiligen Bezirksfachausschuss (BFA) durchgeführt. Wurde in den letzten drei Spielzeiten ausschließlich in eingleisigen Ligen gespielt, geschah dies im Bezirk Rostock aus ökonomischen Gründen nun wieder zweigleisig.

Die Bezirksmeister besaßen das direkt Aufstiegsrecht in die übergeordnete DDR-Liga, dass aus dem Bezirk Dresden die Zweitvertretung der BSG Stahl Riesa durch den Abstieg der ersten Mannschaft aus der DDR-Oberliga nicht war nehmen konnte. An dessen Stelle stieg der Vizemeister TSG Gröditz auf.

Nach der Rückstufung vor der Saison in die Bezirksliga, schaffte die BSG Chemie Wolfen den sofortigen Wiederaufstieg.

Die BSG Motor Eberswalde beendete bereits zum zehnten Mal als Sieger ihre Bezirksliga, was der BSG Motor Hennigsdorf zum siebten Mal gelang.

Mit der BSG Schiffahrt/Hafen Rostock, der SG Motor/Vorwärts Oschersleben und der Zweitvertretung des 1. FC Lokomotive Leipzig kamen drei Mannschaften zu ersten Meisterehren und stiegen als absolute Neulinge in die DDR-Liga auf.