Daniel Damler
Daniel Damler (* 1975) ist ein deutscher Rechtswissenschaftler.
Nach dem Abitur an der Diltheyschule in Wiesbaden studierte Damler Rechtswissenschaft, Neuere und Mittelalterliche Geschichte an den Universitäten Tübingen, Frankfurt am Main und Madrid. Er war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. 2001 absolvierte er das Erste Juristische Staatsexamen und 2007 das Zweite Juristische Staatsexamen.
Während seines Studiums war Damler am Lehrstuhl von Jan Schröder in Tübingen, während seiner Promotionszeit am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte (seit 2021 Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie) in Frankfurt am Main tätig. 2006 promovierte er in Tübingen bei Jan Schröder zum Dr. jur. mit einer Arbeit zu den spanischen Kronverträgen im 16. Jahrhundert. Seither ist er Rechtsanwalt bei SZA Schilling, Zutt und Anschütz in Mannheim und Frankfurt am Main.
Damler habilitierte sich 2015 in Tübingen (Lehrbefugnis für vergleichende, europäische und deutsche Rechtsgeschichte, Rechtstheorie und Bürgerliches Recht) und ist seit 2022 als außerplanmäßiger Professor Mitglied der Juristischen Fakultät der Universität Tübingen. Er ist ferner assoziierter Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie in Frankfurt am Main. 2023 war er Visiting Professor an der Harry Radzyner Law School in Tel Aviv/Herzliya.
Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. die Institutionengeschichte der europäischen Expansion, die materielle und visuelle Kultur des Rechts, die Grundlagen einer allgemeinen Normenwissenschaft sowie das Kapitalgesellschafts- und Konzernrecht.