Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin
| Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. (DGP) | |
|---|---|
| Rechtsform | eingetragener Verein |
| Gründung | 1994 |
| Sitz | Berlin |
| Zweck | Wissenschaftliche Fachgesellschaft |
| Vorsitz | Claudia Bausewein |
| Geschäftsführung | Heiner Melching |
| Mitglieder | 6600 (2025) |
| Website | www.dgpalliativmedizin.de |
Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. (DGP) wurde 1994 in Köln gegründet. Die Fachgesellschaft steht für die interdisziplinäre und multiprofessionelle Vernetzung aller in der Palliativversorgung Tätigen: 56 Prozent der mehr als 6.600 DGP-Mitglieder kommen aus der Medizin, 28 Prozent aus der Pflege und insgesamt rund 15 Prozent aus weiteren in der Palliativversorgung tätigen Berufsgruppen.
Anliegen der multiprofessionellen Fachgesellschaft ist es, die Fortentwicklung der Palliativmedizin interdisziplinär und berufsgruppenübergreifend auf allen Ebenen zu fördern. Die DGP ist Mitgliedsgesellschaft der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften.
Präsidentin ist seit 2021 Claudia Bausewein, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin, LMU Klinikum München.
Im Mai 2022 startete die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin die Informations- und Aufklärungskampagne das ist palliativ. Die Kampagne wird von zahlreichen Prominenten unterstützt.
Schwerkranke Menschen und ihre An- und Zugehörigen finden Angebote der Palliativ- und Hospizversorgung in ihrem Umkreis schnell und unkompliziert im Wegweiser Hospiz- und Palliativversorgung Deutschland. Das Online-Portal mit bis zu 3000 Adressen steht in zehn Sprachen zur Verfügung.
In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Hospiz- und PalliativVerband und der Bundesärztekammer entstand die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland, die am 17. August 2010 von über 50 Institutionen konsentiert und inzwischen von insgesamt mehr als 32.000 Einzelpersonen und über 3.000 Institutionen unterzeichnet wurde. Die fünf Leitsätze der Charta formulieren Aufgaben, Ziele und Handlungsbedarfe, um die Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland zu verbessern. Im Mittelpunkt steht dabei immer der betroffene Mensch mit seinen An- und Zugehörigen.
Innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin sind die Mitglieder in mehr als 40 Arbeitsgruppen, Sektionen und Landesvertretungen aktiv.
- ↑ Jahresbericht der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. Abgerufen am 20. Juni 2025 (deutsch).
- ↑ Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. Abgerufen am 20. Juni 2025.
- ↑ Info- und Aufklärungskampagne „das ist palliativ“. Abgerufen am 20. Juni 2025.
- ↑ Wegweiser Hospiz- und Palliativversorgung Deutschland. Abgerufen am 20. Juni 2025.
- ↑ Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland. Abgerufen am 20. Juni 2025.
- ↑ DGP-Arbeitsgruppen. Abgerufen am 20. Juni 2025 (deutsch).
- ↑ DGP-Sektionen. Abgerufen am 20. Juni 2025 (deutsch).
- ↑ DGP-Landesvertretungen. Abgerufen am 20. Juni 2025 (deutsch).