Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer
| Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer | |
|---|---|
| Gründung | 1947 |
| Trägerschaft | 16 Länder und Bund |
| Ort | Speyer |
| Bundesland | Rheinland-Pfalz |
| Land | Deutschland |
| Rektorin | Constanze Janda |
| Studierende | 268 (SoSe 2023) |
| Mitarbeiter | 240 (2022) |
| davon Professoren | 16 (2022) |
| Jahresetat | 12.536.693 Euro (2020) |
| Netzwerke | DFH |
| Website | www.uni-speyer.de |
Die Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer ist eine föderale Bildungseinrichtung und gilt als führende Universität für das Studium der Verwaltungswissenschaften in Deutschland. Sie wird vom Bund, vom Land Rheinland-Pfalz sowie von den 15 übrigen Ländern der Bundesrepublik Deutschland gemeinsam getragen und zu je etwa einem Drittel finanziert.
Am 11. Januar 1947 wurde sie unter der damaligen französischen Besatzungsmacht nach dem Vorbild der École nationale d’administration (ENA) als Staatliche Akademie für Verwaltungswissenschaften Speyer gegründet. Bald darauf wurde sie durch rheinland-pfälzisches Gesetz vom 30. August 1950 in Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer und nach der deutschen Wiedervereinigung 1991 in Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer (DHV Speyer) umbenannt. Seit März 2012 heißt sie Universität.
Die heutige Universität ist durch das Gesetz über die Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften mit der Pflege der Verwaltungswissenschaften in Forschung und Lehre beauftragt. Neben der normativen Regelung beruht die Universität Speyer auf einem Staatsvertrag zwischen dem Sitzland Rheinland-Pfalz, den anderen Bundesländern und dem Bund.
Die Universität bietet in der Lehre sechs Studiengänge an: Das einsemestrige postgraduale verwaltungswissenschaftliche Ergänzungsstudium, das einjährige postgraduale Aufbaustudium zum Magister der Verwaltungswissenschaften und seit 2012 für mindestens Bachelorabsolventen die beiden Masterstudiengänge Public Administration (zunächst Administrative Sciences) und Öffentliche Wirtschaft und berufsbegleitend und entgeltpflichtig den Master Wissenschaftsmanagement. sowie den LL.M. Studiengang Staat und Verwaltung in Europa. Im Frühjahr und Herbst bietet die Universität Weiterbildungsveranstaltungen für Beamte des höheren Dienstes an.
Forschung über Staat und Verwaltung betreiben viele der Professoren der Universität nicht nur an ihren Lehrstühlen, sondern auch als Mitglieder des auf dem Campus angesiedelten Deutschen Forschungsinstituts für öffentliche Verwaltung Speyer, das bis 2015 zur Leibniz-Gemeinschaft gehörte.
- ↑ Statistischer Bericht - Statistik der Studierenden - Sommersemester 2023, Tabelle 21311-07. (XLSX; 1,1 MB) Statistisches Bundesamt, abgerufen am 24. April 2024.
- 1 2 Statistischer Bericht - Statistik des Hochschulpersonals 2022, Tabelle 21341-10. (XLSX; 1,5 MB) Statistisches Bundesamt, abgerufen am 24. April 2024.
- ↑ Rheinland-Pfalz, Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2022, Einzelplan 15, Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit, S. 129–148 ( des vom 15. Juni 2022 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., PDF-Datei, abgerufen am 11. Mai 2022
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- ↑ Zur Trägerschaft: § 1 des Landesgesetzes über die Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer
- ↑ http://www.uni-speyer.de/de/universitaet/gegenwart-und-geschichte/geschichte-.php
- ↑ http://www.uni-speyer.de/de/studium/ergaenzungsstudium-im-referendariat.php
- ↑ http://www.uni-speyer.de/de/studium/verwaltungswissenschaftliches-aufbaustudium.php
- ↑ http://www.uni-speyer.de/de/studium/public-administration.php
- ↑ Administrative Sciences
- ↑ öffentliche Wirtschaft
- ↑ Wissenschaftsmanagement
- ↑ Weiterbildungsprogramm
- ↑ Vergleiche Mitgliederliste FÖV ( vom 24. März 2007 im Internet Archive) und Lehrstühle Universität Speyer ( vom 6. September 2013 im Internet Archive)