Deutsche Soziale Union
| Deutsche Soziale Union | |
|---|---|
| Parteivorsitzender | Roberto Rink |
| Stellvertretende Vorsitzende | Gert Zetzsche (1. Stellvertreter), Joachim Fischer (2. Stellvertreter) |
| Bundesschatzmeister | Ursula Eisert |
| Ehrenvorsitzender | Theo Waigel (1990–1993) Alexander von Waldow (2005–2014) |
| Gründung | 20. Januar 1990 |
| Gründungsort | Leipzig |
| Hauptsitz | Bundesgeschäftsstelle Dorfstraße 43 08233 Treuen |
| Ausrichtung | Rechtskonservativismus Rechtspopulismus Nationalliberalismus Wirtschaftsliberalismus EU-Skepsis Antikommunismus |
| Farbe(n) | blau und grün |
| Bundestagssitze | keine |
| Sitze in Landtagen | keine |
| Staatliche Zuschüsse | keine |
| Mitgliederzahl | max. 100 |
| Mindestalter | 16 Jahre |
| Website | www.dsu-deutschland.de |
Die Deutsche Soziale Union (Kurzbezeichnung: DSU) ist eine rechtskonservative Kleinpartei in Deutschland. In der Wendezeit 1989/1990 war sie als Teil des Wahlbündnisses Allianz für Deutschland an der letzten DDR-Regierung beteiligt. Nach 1990 erzielte die Partei bei überregionalen Wahlen nur noch Ergebnisse unter 1 %. Gegenwärtig ist sie nur noch kommunalpolitisch aktiv, vor allem im sächsischen Vogtlandkreis. Der langjährige Bundesvorsitzende Roberto Rink trat dort 2022 mit Unterstützung der AfD als Landratskandidat an und erhielt im zweiten Wahlgang 26 % der Stimmen.
- 1 2 https://www.bundeswahlleiter.de/dam/jcr/0a903290-d6f9-427a-87a9-c0d201b68823/dsu.pdf (Stand: 28. Dezember 2018)
- ↑ Wolfgang Jäger, Michael Walter: Die Allianz für Deutschland: CDU, Demokratischer Aufbruch und Deutsche Soziale Union 1989/1990. Böhlau, Köln 1998, ISBN 3-412-13197-0, S. 194.
- ↑ Zwei Monate in der Bundesregierung. In: Berliner Morgenpost.
- ↑ Parteien, Verbände, Personen. In: jungefreiheit.de. 10. Juni 2005, archiviert vom am 12. April 2013; abgerufen am 14. September 2024.
- ↑ Impressum des DSU Internetauftritts ( vom 28. Oktober 2012 im Internet Archive)