Deutsches Hafenmuseum

Deutsches Hafenmuseum

Deutsches Hafenmuseum – Standort Schuppen 50A
Daten
Ort Hamburg
Art
Eröffnung 2002
Besucheranzahl (jährlich) 44.000 (2022)
Betreiber
Leitung
Klaus Bernhard Staubermann (Gründungsdirektor)
Website
ISIL DE-MUS-714318

Das Deutsche Hafenmuseum ist ein im Aufbau befindliches Museum in Hamburg, das im April 2022 aus dem bisherigen Hafenmuseum Hamburg auf dem Kleinen Grasbrook hervorgegangen ist. Trägerin ist die Stiftung Historische Museen Hamburg (SHMH), zu der auch das Museum für Hamburgische Geschichte, das Museum der Arbeit und das Altonaer Museum mit ihren jeweiligen Außenstellen gehören. Es wurde 2002 im historischen 50er Schuppen am Bremer Kai (Hansahafen) als Außenstelle des Museums der Arbeit gegründet. Ein zweiter Standort mit der Viermastbark Peking als Leitobjekt wird seit 2020 auf dem Areal des ehemaligen Überseezentrums am Schumacherwerder zwischen Norderelbe und Moldauhafen geplant. Die angestrebte Eröffnung im Jahr 2029 ist ungewiss.

Der bisherige Museumsstandort am Hansahafen besteht aus einem Schaudepot im denkmalgeschützten Kaischuppen 50 mit zahlreichen Exponaten aus der Geschichte des Schiffbaus und des Hafenumschlags, einem Außengelände mit teilweise noch funktionsfähigem Hafengerät wie Van Carrier, Kaikränen und Fahrzeugen der historischen Hafenbahn, sowie dem Kai selbst, an dem unter anderem ein kohlebefeuerter Schwimm-Dampfkran, ein Schutendampfsauger und seit ihrer Rückführung 2020 die historische Viermastbark Peking liegen.

  1. 44.000 Besucher bestaunten Hafenmuseum und die Peking. In: Hamburger Abendblatt. 21. November 2022, abgerufen am 15. Dezember 2024.
  2. Welt: Deutsches Hafenmuseum auf der Kippe? Abgerufen am 26. Januar 2025.