Deutsches Richtergesetz

Das Deutsche Richtergesetz (DRiG) regelt die Rechtsstellung der Richter im Bundes- und Landesdienst in der Bundesrepublik Deutschland. Zusätzlich haben die einzelnen Bundesländer eigene Richtergesetze zur Konkretisierung der Rahmenvorschriften erlassen. Die Normsetzungskompetenz für Bund und Länder erwächst aus Art. 98 GG.

Basisdaten
Titel:Deutsches Richtergesetz
Abkürzung: DRiG
Art: Bundesgesetz
Geltungsbereich: Bundesrepublik Deutschland
Rechtsmaterie: Rechtspflege
Fundstellennachweis: 301-1
Ursprüngliche Fassung vom: 8. September 1961
(BGBl. I S. 1665)
Inkrafttreten am: 1. Juli 1962
Neubekanntmachung vom: 19. April 1972
(BGBl. I S. 713)
Letzte Änderung durch: Art. 9 G vom 22. Oktober 2024
(BGBl. 2024 I Nr. 320)
Inkrafttreten der
letzten Änderung:
26. Oktober 2024
(Art. 13 Abs. 1 G vom 22. Oktober 2024)
GESTA: C191
Weblink: Text des Gesetzes
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.

Das Gesetz konkretisiert zahlreiche Verfassungsvorgaben für die Richter als Organe der rechtsprechenden Gewalt. Insbesondere die Unvereinbarkeit des Richteramts mit anderweitigen Tätigkeiten in einer der anderen Gewalten.