Die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte
Die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte (selten auch Rastatter Rede) ist der Titel der Festansprache, die der scheidende Bundespräsident Gustav Heinemann am 26. Juni 1974 anlässlich der Eröffnung der Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte in Rastatt hielt. Die Erinnerungsstätte geht auf eine Initiative Heinemanns zurück. In der Rede vertritt er die Überzeugung, dass die westdeutsche Gesellschaft auch eigene freiheitliche Traditionen braucht, um Geschichtsbewusstsein zu entwickeln. Die Ansprache war eine der letzten präsidialen Reden Heinemanns, dessen Amtszeit am 30. Juni 1974 endete.
- ↑ Eberhard Jäckel: Gustav W. Heinemann und Rastatt. Zur Entstehung und Gründung der Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte. In: Bundesarchiv-Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte. 7. Oktober 2020, S. 4, abgerufen am 19. April 2024.
- ↑ Bibliographisches Institut (Hrsg.): Meyers Jahreslexikon 1973/74. Was war wichtig? 1.7.1973–30.6.1974. Meyers Lexikonverlag, Mannheim/Wien/Zürich 1974, ISBN 3-411-00980-2, S. 53 f.