Die Innere Front

Die Innere Front war eine heimlich und illegal hektografierte Untergrundzeitschrift, die von einer Gruppe kommunistischer Widerstandskämpfer aus Berlin-Neukölln, die Verbindungen zur Roten Kapelle hatten, während des Zweiten Weltkriegs erstellt und verteilt wurde. Die Zeitschrift wurde zweimal wöchentlich gedruckt und in fünf Sprachen übersetzt, wobei jede die Überschrift „Kampagne für ein neues freies Deutschland“ trug. Mitglieder der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD), zu denen der amerikanische Journalist John Sieg und deutsche Druckereien gehörten, stellten die Publikation ab Dezember 1941 her. Sie gilt als das Hauptorgan der Roten Kapelle, da viele deren Mitglieder daran mitarbeiteten.

  1. 1 2 Hans-Rainer Sandvoß: Widerstand in Neukölln. Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin 2019, S. 194 (gdw-berlin.de [PDF]).
  2. Shareen Blair Brysac: Resisting Hitler: Mildred Harnack and the Red Orchestra. 1st Auflage. Oxford University Press, New York 2000, ISBN 978-0-19-513269-4, S. 253 (englisch, archive.org).
  3. Geertje Andresen: Wer war Oda Schottmüller?: zwei Versionen ihrer Biographie und deren Rezeption in der alten Bundesrepublik und in der DDR. Lukas Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-86732-125-9, S. 176.
  4. 1 2 Peter Steinbach, Johannes Tuchel, Ursula Adam: Lexikon des Widerstandes, 1933-1945. C.H.Beck, München 1998, ISBN 978-3-406-43861-5, S. 122.
  5. John Sieg, Heinrich Scheel, Sigrid Bock: Einer von Millionen spricht: Skizzen, Erzählungen, Reportagen, Flugschriften. Dietz, Berlin 1989, ISBN 978-3-320-01392-9, S. 13 (archive.org).