Direkte Verhandlungen zwischen Chile und Argentinien 1977/78
| Beagle-Konflikt | |
|---|---|
| Hauptartikel: | Beagle-Konflikt |
| 1881–1970: | Beagle-Kartographie |
| 1958: | Snipe-Zwischenfall |
| 1971–1977: | Schiedsgericht im Beagle-Konflikt |
| 1977–1978: | Direkte Verhandlungen |
| 1978: | Operation Soberanía |
| 1979–1984: | Päpstliche Vermittlung |
| 1984: | Freundschaftsvertrag 1984 |
Die direkten Verhandlungen zwischen Chile und Argentinien um den Beagle-Konflikt begannen am 2. Mai 1977, dem Tag der Verkündung des internationalen Schiedsurteils durch Königin Elisabeth II. Die Kriegsgefahr erreichte ihren Höhepunkt am 22. Dezember 1978, als die argentinischen Streitkräfte die Operation Soberanía starteten, um die umstrittenen Inseln mit Gewalt zu besetzen. Nur das päpstliche Vermittlungsangebot konnte die Junta in Buenos Aires in letzter Minute davon abhalten, einen Krieg zu entfesseln. Am 8. Januar 1979 endete diese Phase mit der Unterzeichnung der Akte von Montevideo (Uruguay) und die päpstliche Vermittlung begann.