Diskriminationslernen

Als Diskriminationslernen bezeichnet man im Behaviorismus den Lernprozess, verhaltensrelevante und verhaltensirrelevante Umgebungsreize zu unterscheiden. Aufgrund dieser Beobachtung wurde das Diskriminationstraining entwickelt, bei dem es darum geht, die Reizdiskrimination zu lernen. Dazu werden dem Organismus Beispiele für Reize präsentiert, auf die verschieden reagiert werden soll. Man unterscheidet simultane und sukzessive Diskrimination. Man Unterscheidet außerdem Reizdiskrimination und Reaktionsdiskrimination. Diskriminationslernen gibt es sowohl bei der klassischen als auch bei der operanten Konditionierung. Siehe auch: Generalisierungsgradient.

  1. Joachim Hoffmann, Johannes Engelkamp: Lern- und Gedächtnispsychologie. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-33866-3, S. 8 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. Henrik Kessler: Kurzlehrbuch Medizinische Psychologie und Soziologie. Thieme, 2015, ISBN 978-3-13-152473-7, S. 111 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  3. Philip G. Zimbardo: Psychologie. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-662-22364-2, S. 271 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  4. M. Linden, M. Hautzinger: Verhaltenstherapiemanual: Techniken, Einzelverfahren und Behandlungsanleitungen. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-662-10777-5, S. 134 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  5. M. Linden, M. Hautzinger: Verhaltenstherapiemanual: Techniken, Einzelverfahren und Behandlungsanleitungen. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-662-10777-5, S. 132 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  6. Christian Becker-Carus, Mike Wendt: Allgemeine Psychologie: Eine Einführung. Springer-Verlag, 2017, ISBN 978-3-662-53006-1, S. 320 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).