Dissoziative Identitätsstörung

Klassifikation nach ICD-11
6B64 Dissoziative Identitätsstörung
6B65 Partielle dissoziative Identitätsstörung
ICD-11: EnglischDeutsch (Vorabversion)
Klassifikation nach ICD-10
F44.81 Multiple Persönlichkeit(sstörung)
{{{02-BEZEICHNUNG}}}
{{{03-BEZEICHNUNG}}}
{{{04-BEZEICHNUNG}}}
{{{05-BEZEICHNUNG}}}
{{{06-BEZEICHNUNG}}}
{{{07-BEZEICHNUNG}}}
{{{08-BEZEICHNUNG}}}
{{{09-BEZEICHNUNG}}}
{{{10-BEZEICHNUNG}}}
{{{11-BEZEICHNUNG}}}
{{{12-BEZEICHNUNG}}}
{{{13-BEZEICHNUNG}}}
{{{14-BEZEICHNUNG}}}
{{{15-BEZEICHNUNG}}}
{{{16-BEZEICHNUNG}}}
{{{17-BEZEICHNUNG}}}
{{{18-BEZEICHNUNG}}}
{{{19-BEZEICHNUNG}}}
{{{20-BEZEICHNUNG}}}
{{{21-BEZEICHNUNG}}}
ICD-10 online (WHO-Version 2019)

Bei einer dissoziativen Identitätsstörung (DIS) übernehmen nach DSM-5 und ICD-11 verschiedene Persönlichkeitszustände (dissoziative Identitäten) abwechselnd die Kontrolle über das Denken, Fühlen und Handeln eines Menschen. Aus dieser Sicht verfügen solche Identitäten über eigene Charaktereigenschaften, Verhaltensweisen, Fähigkeiten, Wahrnehmungs- und Denkmuster, und werden daher auch als Zeichen Struktureller Dissoziation betrachtet. Zusätzlich würden Erinnerungslücken zu Ereignissen oder persönlichen Informationen auftreten, die nicht mehr durch gewöhnliche Vergesslichkeit erklärbar sind.

Das früher als multiple Persönlichkeit(sstörung) (MP/MPS) bekannte Zustandsbild ist nicht zu verwechseln mit Persönlichkeitsstörungen oder psychotischen Störungen (siehe Abschnitt Klassifikation) und wird in der Regel von weiteren psychischen Symptomen begleitet.

  1. 1 2 3 4 DSM-5 Task Force: Diagnostic and statistical manual of mental disorders: DSM-5. Hrsg.: American Psychiatric Association. 5. Auflage. American Psychiatric Association, Arlington, VA 2013, ISBN 978-0-89042-554-1.
  2. 1 2 3 4 The ICD-10 Classification of Mental and Behavioural Disorders. World Health Organization (englisch).
  3. 1 2 3 ICD-11 – Mortality and Morbidity Statistics. WHO, abgerufen am 6. April 2019 (englisch).