Dritter Italienischer Unabhängigkeitskrieg

Dritter Italienischer Unabhängigkeitskrieg
Teil von: Italienische Unabhängigkeitskriege, Deutscher Krieg

Schlacht bei Custozza
Datum 20. Juni 1866 bis 12. August 1866
Ort Oberitalien, Adriatisches Meer
Ausgang Italienischer diplomatischer Sieg
Friedensschluss Frieden von Wien
Folgen Österreichischer Verlust von Venetien
Konfliktparteien

Italien 1861 Königreich Italien

Osterreich Kaisertum Österreich

Befehlshaber

Italien 1861 Viktor Emanuel II.
Italien 1861 Alfonso La Marmora
Italien 1861 Giuseppe Garibaldi
Italien 1861 Giacomo Medici
Italien 1861 Carlo Pellion di Persano

Osterreich Kaisertum Franz Joseph I.
Osterreich Kaisertum Erzherzog Albrecht
Osterreich Kaisertum Wilhelm von Tegetthoff
Osterreich Kaisertum Franz von Kuhn

Truppenstärke

Italiener: etwa 220.000

Österreicher: mindestens etwa 130.000
Liechtensteiner: 80

Verluste

1633 Tote, 5085 Gefangene

1392 Tote, 3173 Gefangene

Der Dritte Italienische Unabhängigkeitskrieg (italienisch Terza Guerra d’Indipendenza Italiana) war ein Krieg zwischen dem Königreich Italien und dem Kaisertum Österreich. Er fand 1866 zeitgleich mit dem Preußisch-Österreichischen Krieg statt und endete darin, dass das österreichische Königreich Lombardo-Venetien nach Kriegsende an Frankreich übergeben wurde und anschließend durch ein Plebiszit an Italien gelangte. Die Übergabe der wohlhabenden und bevölkerungsreichen Region Venetien an Italien war ein bedeutender Schritt in der italienischen Einigung.

  1. Berthold Seewald: Der letzte große Triumph Österreichs über Italien, 25. Mai 2020. Abgerufen am 13. Juni 2020. Auf welt.de
  2. lie:zeit-Redaktion: Sonderausstellung: «1866: Liechtenstein im Krieg – Vor 150 Jahren». In: lie:zeit. 25. Februar 2017, abgerufen am 13. Januar 2023.