Drogentod

Der Drogentod oder Rauschgifttod bezeichnet den Tod durch den Konsum von illegalen Drogen. Üblicherweise nicht als Drogentote bezeichnet werden die Opfer legaler Drogen (z. B. Tabak, Alkohol und Medikamente), obwohl es sie deutlich häufiger gibt. Zum Vergleich: Drogentote gab es im Jahr 2011 in Deutschland etwa 1000, als Folge von Alkoholmissbrauch über 70.000 und als Folge des Tabakrauchens über 110.000 Todesfälle.

Der Drogentod wird häufig direkt durch eine Überdosis verursacht, seltener indirekt durch Unfälle unter Substanzeinfluss.

Die mit Abstand tödlichsten illegalen Drogen sind in Deutschland, den USA und vielen weiteren westlichen Industrienationen seit langem Opioide wie bspw. Heroin (siehe auch „Goldener Schuss“), gefolgt von Kokain/Crack und Crystal Meth. Die anderen ebenso verbreiteten illegalen Drogen führen deutlich seltener zum Tod durch Überdosis (z. B. Ketamin, Ecstasy und Speed), manche nie (z. B. Cannabis und Psychedelika).

  1. Drogen- und Suchtbericht 2012 (Memento vom 26. Mai 2012 im Internet Archive) (PDF; 2,5 MB) der Drogenbeauftragten der Bundesregierung
  2. Bundeskriminalamt: Bundeslagebild Rauschgiftkriminalität 2023, veröffentlicht am 26. Juni 2024, abgerufen am 13. Mai 2025. S. 24