Dunkerque
| Dunkerque Dünkirchen | ||
|---|---|---|
| Staat | Frankreich | |
| Region | Hauts-de-France | |
| Département (Nr.) | Nord (59) | |
| Arrondissement | Dunkerque | |
| Kanton | Dunkerque-1, Dunkerque-2, Grande-Synthe | |
| Gemeindeverband | Communauté urbaine de Dunkerque | |
| Koordinaten | 51° 2′ N, 2° 23′ O | |
| Höhe | 0–17 m | |
| Fläche | 43,89 km² | |
| Einwohner | 86.263 (1. Januar 2023) | |
| Bevölkerungsdichte | 1.965 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 59140, 59240, 59640 | |
| INSEE-Code | 59183 | |
| Website | www.ville-dunkerque.fr | |
Hôtel de Ville (Rathaus) von Dunkerque | ||
Dunkerque bzw. [], deutsch Dünkirchen (niederländisch Duinkerke(n), englisch Dunkirk, französisch-flämisch Duunkerke), ist eine französische Hafenstadt an der südlichen Nordseeküste im Département Nord im westflämischen Sprachgebiet Französisch-Flanderns. Die rund zehn Kilometer westlich der Grenze zu Belgien liegende und zugleich nördlichste Stadt Frankreichs zählt 86.263 Einwohner (Stand 1. Januar 2023), einschließlich der Vorstädte sind es etwa 250.000. Sie lebt vom Hafen und von großen Industrieansiedlungen und beherbergt eine Universität mit ca. 10.000 Studenten.
Historische Bedeutung erlangte Dunkerque in der Zeit des Königs Ludwig XIV., dessen Festungsbaumeisters Sébastien Le Prestre de Vauban und des in dieser Stadt geborenen Korsaren Jean Bart. Mittlerweile erinnert der Ortsname an eine bedeutsame Episode des Zweiten Weltkrieges: 1940 wurden hier das British Expeditionary Force (Britisches Expeditionskorps, BEF) und Teile der geschlagenen französischen Armee in der Schlacht von Dünkirchen von den Deutschen eingekesselt, wobei es den Alliierten gelang, den Brückenkopf so lange zu verteidigen, bis sie den Großteil ihrer Soldaten in der Operation Dynamo per Schiff nach England evakuieren konnten. Dies war die bis dahin größte Rettungsaktion der Weltgeschichte.