Europäische Weltraumorganisation
| Europäische Weltraumorganisation ESA/ASE | |
|---|---|
| ESOC-Kontrollraum in Darmstadt | |
| Englische Bezeichnung | European Space Agency |
| Französische Bezeichnung | Agence spatiale européenne |
| Sitz der Organe | Paris, Frankreich |
| Vorsitz | Josef Aschbacher (Generaldirektor) |
| Mitgliedstaaten | 23: |
| Assoziierte Mitglieder | 4: Lettland Litauen Slowakei Zypern |
| Amts- und Arbeitssprachen |
Englisch, Französisch, Deutsch |
| Gründung | 30. Mai 1975 |
| www.esa.int | |
Daten und Fakten:
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Die Europäische Weltraumorganisation (englisch European Space Agency, kurz ESA; französisch Agence spatiale européenne , ASE) ist eine internationale Organisation 23 europäischer Staaten für die Koordinierung und den Betrieb gemeinsamer Raumfahrtaktivitäten. Sie wurde 1975 gegründet, um Europa technisch und politisch unabhängiger von den Raumfahrtnationen Sowjetunion und Vereinigte Staaten zu machen. Die ESA hat ihren Sitz in Paris und beschäftigte im Jahr 2022 etwa 2200 Mitarbeiter. Generaldirektor der Organisation ist seit März 2021 der Österreicher Josef Aschbacher.
Die ESA ist die Nachfolgeorganisation der ELDO, der ESRO und der Europäischen Fernmeldesatelliten-Konferenz (CETS). Wie diese beschränkt sie sich in ihren Projekten zur Weltraumerforschung und -nutzung „ausschließlich auf friedliche Zwecke“. Die ESA ist keine Unterorganisation der Europäischen Union, allerdings durch das Weltraumprogramm der Europäischen Union eng mit EU und den nationalen Raumfahrtagenturen ihrer Mitgliedstaaten verflochten. Die Mehrzahl der EU-Staaten ist an der ESA beteiligt, außerdem die Schweiz, Norwegen und das Vereinigte Königreich. Die ESA ist gemeinsam mit der NASA Gründungsmitglied des Consultative Committee for Space Data Systems (CCSDS).
- ↑ European Space Agency (Hrsg.): Übereinkommen und Geschäftsordnung des Rates der ESA. Dezember 2010, S. 126, Anlage I Entschließung Nr. 8: Gebrauch der Sprachen, Punkt 2 (esa.int [PDF; abgerufen am 3. Januar 2019]).
- ↑
- ↑ Die ESA: Fakten und Zahlen. ESA, abgerufen am 17. Februar 2026.
- ↑ Ratsentschließung ABl. 2000, C 371/2
- ↑ Oppermann/Classen/Netteshein, Europarecht, 4. Auflage. München 2009, S. 637, Rn. 22