Eckernförder Bucht

Eckernförder Bucht an der westlichen Ostsee

Die Eckernförder Bucht oder Eckernförder Meerbusen (dänisch: Egernførde Fjord, Egernførde Bugt oder Egernfjord) ist eine Förde der Ostsee in Schleswig-Holstein und ein Seitenarm der Kieler Bucht. Sie liegt zwischen dem Dänischen Wohld im Süden und Schwansen im Norden.

Ehemalige Bezeichnungen waren unter anderen Eckernförder Wyck, Eckernförder Hafen und Eckern Föhrde.

Die Eckernförder Bucht reicht 17 Kilometer tief in das Land hinein und ist an ihrer Einfahrt zehn Kilometer breit, wobei als Endpunkte Booknis-Eck (Gemeinde Waabs) und Dänisch-Nienhof (Gemeinde Schwedeneck) gelten. Die Bucht ist bis zu etwa 28,50 Meter tief. Im Sinne des Völkerrechts handelt es sich bei der Eckernförder Bucht um eine „echte Bucht“.

  1. Carl Ferdinand Allen: Det danske sprogs historie i hertugdømmet Slesvig eller Sønderjylland, Band 1, Kjøbenhavn 1857, Seite 3
  2. Eckern Föhrde war vor allem eine ehemalige rechtliche Bezeichnung im 19. Jahrhundert, wie in den Vorschriften über die Registrirung und die Bezeichnung der Kauffahrteischiffe (RGBl. 1873, Nr. 30, Seite 368).
  3. Erwin Beckert, Gerhard Breuer: Öffentliches Seerecht. de Gruyter, Berlin / New York 1991, ISBN 3-11-009655-2, S. 54.