Edmonton
| Edmonton | ||
|---|---|---|
Wappen |
Flagge | |
| Motto: Industry – Integrity – Progress (Fleiß – Integrität – Fortschritt) | ||
| Lage in Alberta | ||
| Staat: | Kanada | |
| Provinz: | Alberta | |
| Region: | Edmonton Capital Region | |
| Koordinaten: | 53° 32′ N, 113° 30′ W | |
| Höhe: | 668 m | |
| Fläche: | 684.37 km² | |
| Einwohner: – Metropolregion: |
932.546 (Stand: 2016) 1.411.945 (Stand: 2017) | |
| Bevölkerungsdichte: | 1.362,6 Einw./km² | |
| Zeitzone: | Mountain Time (UTC−7) | |
| Postleitzahl: | T5A – T6Z | |
| Gründung: | 1795 | |
| Bürgermeister: | Amarjeet Sohi | |
| Website: | www.edmonton.ca | |
Stadtzentrum von Edmonton (2005) | ||
Edmonton [] ist die Hauptstadt der kanadischen Provinz Alberta in Nordamerika. Sie hat 1.100.000 Einwohner, die Metropolregion (CMA) zählt 1.563.571 Einwohner (2024). Edmonton ist nach Calgary die zweitgrößte Stadt der Provinz, die fünftgrößte in Kanada und die nördlichste Millionenstadt Nordamerikas.
Sie liegt nahe des Zentrums der Provinz am North Saskatchewan River an der nordwestlichen Grenze der nordamerikanischen Prärie, die hier langsam in borealen Nadelwald übergeht. Die Berge der Canadian Rockies sind etwa 230 Kilometer weiter südwestlich gelegen. Die nächstgrößere Stadt Calgary liegt etwa 280 Kilometer weiter südlich. Nördlich von Edmonton gibt es hingegen keine kanadische Stadt, die mehr als 100.000 Einwohner hat.
Das Gebiet, aus dem später die Stadt Edmonton wurde, war schon seit langer Zeit von den Ureinwohnern bewohnt und war auch ein historischer Ort für die Métis. Bis 1795 wurden in dem Gebiet, aus dem später der Großraum Edmonton hervorging, zahlreiche Handelsposten errichtet. „Fort Edmonton“, wie es genannt wurde, wurde nach dem Zusammenschluss der Hudson’s Bay Company und der North West Company im Jahr 1821 zum wichtigsten Handelszentrum der Region. Die Ortschaft blieb bis zur kanadischen Übernahme von Ruperts Land im Jahr 1870 dünn besiedelt. 1891 kam der Anschluss an die Canadian Pacific Railway, 1904 wurde Edmonton zur Stadt erklärt und 1905 zur Hauptstadt der neuen Provinz Alberta. die etwa bis zum Zweiten Weltkrieg stark von der Landwirtschaft abhing. Kriegsproduktion und Bodenschätze brachten der Stadt trotz des unwirtlichen Klimas einen lang anhaltenden industriellen Aufschwung. Das Wachstum der Stadt wurde im 20. Jahrhundert durch die Aufnahme von fünf benachbarten Gemeinden (Strathcona, North Edmonton, West Edmonton, Beverly und Jasper Place) sowie durch eine Reihe von weiteren Eingemeindungen bis 1982 erleichtert.
Edmonton, das auch als „Tor zum Norden“ bekannt ist, hat sich zu einer Drehscheibe für große Ölsandprojekte in Nord-Alberta und große Diamantenabbauvorhaben in den Nordwest-Territorien entwickelt. Darüber hinaus ist die Stadt ein Kultur-, Regierungs- und Bildungszentrum, in dem das ganze Jahr über Festivals stattfinden, was sich in dem Spitznamen „Canada's Festival City“ widerspiegelt. Den bedeutendsten Wirtschaftszweig stellt heute das Dienstleistungsgewerbe dar, dessen größter Arbeitgeber neben der Regierung die University of Alberta ist. In Edmonton befindet sich Kanadas größtes Einkaufszentrum, die West Edmonton Mall (von 1981 bis 2004 das größte Einkaufszentrum der Welt) und der Fort Edmonton Park, Kanadas größtes Geschichtsmuseum.
Mit den Edmonton Oilers ist die Stadt Heimat eines der bekanntesten NHL-Teams, dass fünf Mal den Stanley Cup gewann, und wo unter anderem die Eishockey-Legende Wayne Gretzky einen Großteil seiner Karriere verbrachte.
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- ↑ Metropolregionen (Kanada): Provinzen und Territorien & Metropolregionen – Einwohnerzahlen, Grafiken und Karte. Abgerufen am 1. September 2018.