Eigennützige DNA

Eigennützige DNA (auch parasitäre DNA) beschreibt DNA-Sequenzen, die keinen vordergründigen Nutzen für ihren Wirt bieten und sich im Genom des Wirts ausbreiten, indem sie weitere Kopien von sich selbst einfügen. Sie werden daher als parasitär betrachtet. Häufig hat eigennützige DNA keinen Einfluss auf den Phänotyp des Wirtes. Sie kann in Form von mobilen genetischen Elementen auftreten, aber auch als B-Chromosomen.

  1. Wolfram Hörz: Eigennützige DNA: der Parasit an sich. In: Nachrichten aus Chemie, Technik und Laboratorium. Band 28, Nr. 6, Juni 1980, S. 387–388, doi:10.1002/nadc.19800280608.