Eisenbahnunfall von Eschede
Der Eisenbahnunfall von Eschede ereignete sich am 3. Juni 1998 auf der Bahnstrecke Hannover–Hamburg am Streckenkilometer 61 in der niedersächsischen Gemeinde Eschede. Dabei löste Materialermüdung an einem Rad eine Kettenreaktion mehrerer Zwischenfälle aus, die schließlich zu einer verheerenden Entgleisung des ICE 884 „Wilhelm Conrad Röntgen“ führte. 101 Menschen kamen ums Leben, 105 wurden verletzt, davon 70 schwer. Es handelt sich um den bislang schwersten Eisenbahnunfall in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland – schwerster in der deutschen Geschichte überhaupt war der Eisenbahnunfall von Genthin 1939 – sowie aller Hochgeschwindigkeitszüge weltweit.
- ↑ tagesschau.de: Hunderte Menschen gedenken der Opfer des Eschede-Zugunglücks. Abgerufen am 3. Juni 2023.
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