Elektrosensibilität
Als elektrosensibel werden Menschen bezeichnet, die nach eigenen Angaben elektrische, magnetische oder elektromagnetische Felder (EMF) wahrnehmen können. Solche Felder werden größtenteils von elektrotechnischen Anlagen erzeugt und umgangssprachlich als Elektrosmog bezeichnet. Quellen der primär technisch genutzten EMF sind zumeist Mobilfunk, Rundfunksender, Radargeräte, DECT-Telefone, WLAN, Mikrowellenherde oder Bluetooth. „Elektrosensibilität“ wird auch als „idiopathische Umweltintoleranz gegenüber elektromagnetischen Feldern“ (IEI-EMF) bezeichnet. Andere elektromagnetische Felder mit höherer Frequenz wie Infrarotstrahlung, sichtbares Licht, Röntgen- und Gammastrahlung werden dabei nicht betrachtet.
Aus Sicht der Betroffenen führt eine elektromagnetische Hypersensibilität zu verschiedenen Krankheitssymptomen; ein Nachweis, dass EMF die Ursache dafür sind, konnte nicht erbracht werden.
- ↑ Wissenschaftlich diskutierte biologische und gesundheitliche Wirkungen hochfrequenter Felder. Bundesamt für Strahlenschutz, 16. Juni 2022, abgerufen am 3. April 2023.