Kaiserin-Elisabeth-Gedächtniskirche

Die Kaiserin-Elisabeth-Gedächtniskirche, kurz auch als Elisabethkirche oder Elisabethkirchlein bekannt, ist eine kleine römisch-katholische Kirche auf dem Hochschneeberg in Niederösterreich. Sie befindet sich unweit der Bergstation der Schneebergbahn. Die Gedächtniskirche gehört zur Pfarre Puchberg am Schneeberg und ist die höchstgelegene Kirche der Erzdiözese Wien in einer Höhe von 1796 m ü. A.

Die Kirche wurde im Auftrag von Kaiser Franz Joseph I. im Andenken an Kaiserin Elisabeth im Jahr 1901 nach Plänen des Architekten Rudolf Goebel im Jugendstil erbaut. Die Weihe wurde am 5. September 1901 durch den Wiener Weihbischof Godfried Marschall vorgenommen.

Im Vorraum befindet sich ein Bronzemedaillon mit dem Bildnis der Kaiserin. Gegenüber ist eine Marmortafel mit dem Vers von Peter Rosegger:

„Sei mir gegrüßt, du schönes reines, auf einsamer Höhe erblühendes Edelweiß, erhaben trauerndes Sinnbild du der herrlichen Frau!“

Peter Rosegger
  1. Wikimedia Commons: Abbildung Gedenktafel
  2. Puchberg – Die Pfarre am höchsten Berg Niederösterreichs auf Stephanscom.at abgerufen am 5. Februar 2010.
  3. Rudolf Goebel. In: Architektenlexikon Wien 1770–1945. Herausgegeben vom Architekturzentrum Wien. Wien 2007. abgerufen am 5. Februar 2010.
  4. Die Elisabeth-Kirche auf dem Hochschneeberg. In: Neue Freie Presse, Morgenblatt, Nr. 13302/1901, 6. September 1901, S. 5. (online bei ANNO).
  5. Wikimedia Commons: Abbildung Inschrift