Erbgroßherzogliches Palais

Das Erbgroßherzogliche Palais wurde von 1891 bis 1897 als Wohnsitz für Erbgroßherzog Friedrich II. und dessen Gemahlin Hilda von Nassau in Karlsruhe an der Kriegsstraße errichtet. Nach Entwürfen von Josef Durm im Stil des Neobarocks verwirklicht, ging das Palais nach der Abdankung der Großherzöge von Baden 1918 in den Besitz der neuen Republik Baden über. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Glaskuppel und das Mansarddach des Palais vollständig zerstört und 2012 wiederaufgebaut. Seit Oktober 1950 dient das Gebäude als Sitz des Bundesgerichtshofs.