Karlsruhe
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 49° 1′ N, 8° 24′ O | |
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Karlsruhe | |
| Höhe: | 115 m ü. NHN | |
| Fläche: | 173,42 km² | |
| Einwohner: | 309.050 (31. Dez. 2024) | |
| Bevölkerungsdichte: | 1782 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 76131–76229 | |
| Vorwahl: | 0721 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KA | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 2 12 000 | |
| Stadtgliederung: | 27 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Karl-Friedrich-Straße 10 76133 Karlsruhe | |
| Website: | www.karlsruhe.de | |
| Oberbürgermeister: | Frank Mentrup (SPD) | |
| Lage der Stadt Karlsruhe in Baden-Württemberg | ||
Karlsruhe (Aussprache , , lokal südfränkisch Kallsruh, ) ist mit 309.050 Einwohnern (31. Dezember 2024) die drittgrößte Stadt des Landes Baden-Württemberg. Sie ist Verwaltungssitz des Regierungsbezirks Karlsruhe und des Landkreises Karlsruhe und bildet selbst einen Stadtkreis (kreisfreie Stadt). Die Stadt ist Oberzentrum für den nach ihr benannten Regionalverband und länderübergreifend für Teile der Südpfalz und Gemeinden des nördlichen Elsass in Frankreich.
Das 1715 vom heutigen Stadtteil Durlach aus als barocke Planstadt gegründete Karlsruhe war Haupt- und Residenzstadt des ehemaligen Landes Baden. Charakteristisch für den ursprünglichen Stadtplan sind die 32 ringsum vom Schloss in die Parkanlagen und den Hardtwald der Oberrheinebene ausstrahlenden Straßen. Nur das südliche Viertel wurde zentrumsnah bebaut; seinem fächerförmigen Grundriss verdankt Karlsruhe den Beinamen „Fächerstadt“. Friedrich Weinbrenners klassizistische Bauten prägen das Bild der Stadterweiterung aus dem frühen 19. Jahrhundert.
Seit 1950 ist Karlsruhe Sitz des Bundesgerichtshofs und des Generalbundesanwalts beim Bundesgerichtshof und seit 1951 des Bundesverfassungsgerichts, weshalb die Stadt auch „Residenz des Rechts“ genannt wird. Zahlreiche Behörden und Forschungseinrichtungen mit überregionaler Bedeutung sind in Karlsruhe angesiedelt. Unter den neun Hochschulen der Stadt ist das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) die älteste und größte, darüber hinaus seit 2019 erneut eine Exzellenzuniversität. Großen Infrastruktureinrichtungen wie den beiden Rheinhäfen und der größten Raffinerie Deutschlands sowie Großkonzernen wie dm und EnBW steht eine ansonsten vorwiegend mittelständisch geprägte Wirtschaft gegenüber. Karlsruhe ist einer der bedeutendsten europäischen Standorte der Informations- und Kommunikationstechnik. Daran knüpft mit dem Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) auch eine der wichtigsten Kulturinstitutionen in der Stadt an. Andere, wie das Badische Landesmuseum oder die Staatliche Kunsthalle, gehören zum Erbe der Residenzzeit. 2019 nahm die UNESCO Karlsruhe als „Stadt der Medienkunst“ in ihr Netzwerk der Kreativstädte auf.
- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
- ↑ Kurpfälzer Metropole wieder zweitgrößte Stadt im Land. In: SWR aktuell. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 13. Juni 2021; abgerufen am 7. Februar 2024.
- ↑ KIT ist wieder Elite-Uni. In: www.bnn.de. Badische Neueste Nachrichten, 19. Juli 2019, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 20. Juli 2019; abgerufen am 6. Januar 2020.
- ↑ Die größten Raffinerien in Deutschland In: Technik+Einkauf vom 25. August 2023.
- ↑ EU-Kommission: Karlsruhe Spitze im Bereich IT. ( vom 26. April 2023 im Internet Archive) In: Stadtzeitung Karlsruhe vom 23. Mai 2014.
- ↑ Zwei deutsche Städte ins Netzwerk der UNESCO-Creative Cities aufgenommen. In: unesco.de. UNESCO, 31. Oktober 2019, abgerufen am 6. Januar 2020.
- ↑ Karlsruhe. Creative Cities Network. UNESCO, abgerufen am 6. Januar 2020.
- ↑ Karlsruhe – UNESCO City of Media Arts. Stadt Karlsruhe, abgerufen am 6. Januar 2020.