Escherndorf

Escherndorf
Stadt Volkach
Koordinaten: 49° 52′ N, 10° 11′ O
Höhe: 198 m ü. NHN
Einwohner: 375 (25. Mai 1987)
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 97332
Vorwahl: 09381
Lage von Escherndorf (fett) innerhalb des Volkacher Gemeindegebietes
Escherndorf (Oktober 2020)

Escherndorf ist ein Gemeindeteil der Stadt Volkach im Landkreis Kitzingen (Unterfranken, Bayern). Die Gemarkung Escherndorf hat eine Fläche von 1,876 km². Sie ist in 1427 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 1314,86 m² haben. In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil Vogelsburg.

Bis zum freiwilligen Zusammenschluss mit Volkach am 1. Januar 1972 war Escherndorf eine selbstständige Gemeinde. Historisch gehörte der Ort bereits seit dem 17. Jahrhundert zum Amt Volkach, das Teil des Hochstifts Würzburg war. Anders als viele andere Gemeinden der Umgebung wechselte das Dorf nie den Herrscher, sondern war immer dem Fürstbischof von Würzburg unterstellt.

Aus Escherndorfs Lage an der Volkacher Mainschleife erklärt sich auch der Weinbau um das Dorf. Die klimatisch günstigen Südhänge, insbesondere die Weinberge am Escherndorfer Lump, führten zu einer Konzentration des Weinbaus. In der Vergangenheit war der Wein einzige Einnahmequelle für die Escherndorfer und somit Ursache für zeitweise großen Wohlstand, mitunter aber auch für Armut in der Gemeinde. Heute bildet der Wein- und Kulturtourismus ein weiteres wichtiges wirtschaftliches Standbein Escherndorfs.

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 366 (Digitalisat).
  2. Stadt Volkach, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 8. Januar 2026.
  3. Gemarkung Escherndorf (091103). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 8. Januar 2026.
  4. Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 8. Januar 2026.