Europäischer Filmpreis 2026
Die 38. Verleihung des Europäischen Filmpreises (englisch 38th European Film Awards) fand am 17. Januar 2026 im Berliner Haus der Kulturen der Welt statt. Die Auszeichnung wurde von der über 5000 Mitglieder zählenden Europäischen Filmakademie (EFA) vergeben. Die Preisverleihung fand nach einer Terminverschiebung erstmals im Januar statt und damit das erste Mal seit Dezember 2024. Am erfolgreichsten schnitt die Tragikomödie Sentimental Value des norwegischen Regisseurs Joachim Trier ab. Die europäische Koproduktion gewann in sechs von acht nominierten Kategorien, darunter die Preise für den besten europäischen Film, die beste Regie sowie für Drehbuch und Darsteller (Renate Reinsve und Stellan Skarsgård). Knapp dahinter folgte das französisch-spanische Roadmovie Sirat von Óliver Laxe, das bei neun Nominierungen fünf Europäische Filmpreise in den technischen Kategorien erhielt. Das ebenfalls achtmal nominierte deutsche Historiendrama In die Sonne schauen von Mascha Schilinski gewann eine Auszeichnung für das beste Kostümbild.
Der Preis für ein Lebenswerk war vorab der norwegischen Schauspielerin und Regisseurin Liv Ullmann zuerkannt worden. Die Auszeichnung für die beste europäische Leistung im Weltkino ging an die italienische Filmemacherin Alice Rohrwacher. Den Koproduzentenpreis – Prix Eurimages erhielten die deutschen Filmschaffenden Maren Ade, Jonas Dornbach und Janine Jackowski von der Filmproduktionsfirma Komplizen Film.