In die Sonne schauen
| Film | |
| Titel | In die Sonne schauen |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch, Plattdeutsch |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Länge | 149 Minuten |
| Altersfreigabe |
|
| Produktionsunternehmen | Studio Zentral |
| Stab | |
| Regie | Mascha Schilinski |
| Drehbuch | Mascha Schilinski, Louise Peter |
| Produktion | Lucas Schmidt, Lasse Scharpen, Maren Schmitt |
| Musik | Michael Fiedler, Eike Hosenfeld |
| Kamera | Fabian Gamper |
| Schnitt | Evelyn Rack |
| Besetzung | |
| |
In die Sonne schauen ist ein deutscher Spielfilm von Mascha Schilinski aus dem Jahr 2025. Das Drama beschreibt mit diversen Zeitsprüngen einen assoziativen Erinnerungsstrom aus dem Leben von vier Mädchen über einen Zeitraum von circa 100 Jahren (von den 1910er Jahren bis in die Gegenwart) auf einem altmärkischen Bauernhof. Im Laufe der Handlung verschwimmen die Grenzen zwischen den Figuren. Die Hauptrollen spielen Hanna Heckt, Lea Drinda, Lena Urzendowsky und Laeni Geiseler.
Die Uraufführung fand im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Cannes im Mai 2025 statt, wo der Film mit dem Preis der Jury ausgezeichnet wurde. Im selben Jahr wurde In die Sonne schauen als deutscher Vorschlag für die Kategorie Bester Internationaler Film der Oscarverleihung 2026 ausgewählt. Im selben Jahr folgten zahlreiche Nominierungen für den Europäischen Filmpreis und Deutschen Filmpreis.
Der Film folgt keiner klassischen narrativen Struktur, sondern präsentiert sich als filmisches Mosaik. Internationale und deutsche Kritiken hoben besonders hervor, dass Inszenierung, Kamera (Fabian Gamper), Sound (Billie Mind), Drehbuch (Mascha Schilinski, Louise Peter) und Montage (Evelyn Rack) eng miteinander verwoben sind. Regulärer Kinostart in Deutschland war der 28. August 2025.
Teile des Films wurden auf Niederdeutsch gedreht, das im Spielfilm bisher selten vorkommt.
- ↑ Freigabebescheinigung für In die Sonne schauen. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF; Prüfnummer: 268204).