Föderation Deutscher Psychologenvereinigungen

Föderation Deutscher Psychologenvereinigungen
Rechtsform Gesellschaft bürgerlichen Rechts
Gründung Beschlüsse der Mitgliederversammlungen BDP (1958) und DGPs (1959)
Sitz Berlin Deutschland
Zweck Repräsentantin der Interessen der Psychologenschaft in Deutschland
Vorsitz alternierend Präsidenten Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) und Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs)
Geschäftsführung Geschäftsstelle des BDP (Berlin)
Mitglieder BDP und DGPs mit ihren rund 15.000 Mitgliedern
Website www.psychologie.de

Die Föderation Deutscher Psychologenvereinigungen ist ein föderaler Zusammenschluss des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) und der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) als Wissenschaftsverband im Fach Psychologie. Dieser Zusammenschluss war notwendig, da in zahlreichen internationalen Gremien nur eine Vereinigung pro Land das Fach Psychologie vertreten kann und es auch auf nationaler Ebene zahlreiche Koordinierungsaufgaben zwischen Wissenschaft und Praxis (Berufsrichtlinien, Ethikrichtlinien, Qualitätssicherung) gibt. Auch die Akkreditierung von Weiterbildungscurricula gehört zu den Aufgaben der Föderation. Die Rechtsform ist diejenige einer GbR.

Der Gemeinsame Vorstand der Föderation besteht aus den Präsidenten und je einem weiteren Vorstandsmitglied beider Gliedverbände. Die Präsidentschaft wechselt jährlich, in den geraden Jahren hat der BDP die Präsidentschaft inne, in den ungeraden die DGPs.

Die Föderation ist Mitglied in der International Union of Psychological Science (IUPsyS), der Europäischen Föderation der Psychologenverbände (EFPA) sowie der International Test Commission (ITC).

  1. Über die Foderation
  2. Wolfgang Schönpflug; Stephan Dutke: Addendum: Zur Gründung der Föderation von BDP und DGPs. In: Psychologische Rundschau, 2025, 76 (2), 142–144.
  3. Mitgliederseite IUPsyS