FSB (Geheimdienst)
| Federalnaja sluschba besopasnosti Rossijskoi Federazii (Föderaler Dienst für Sicherheit der Russischen Föderation) — FSB — | |
|---|---|
| Staatliche Ebene | Bundesbehörde |
| Stellung der Behörde | Inlandsgeheimdienst |
| Aufsichtsbehörde(n) | Ministerrat der UdSSR |
| Bestehen | 3. April 1995 |
| Entstanden aus | KGB |
| Hauptsitz | Lubjanka, Moskau |
| Haushalt | geheim |
| Behördenleitung | Alexander Bortnikow |
| Mitarbeiter | ungefähr 350.000 Mitarbeiter, davon ca. 200.000 Grenztruppen |
| Website | www.fsb.ru |
Der FSB ist Inlandsgeheimdienst und Geheimpolizei der Russischen Föderation. Der russische Name Федеральная служба безопасности Российской Федерации Federalnaja sluschba besopasnosti Rossijskoi Federazii (ФСБ) bedeutet „Föderaler Dienst für Sicherheit der Russischen Föderation“.
Dem FSB untersteht – mit Ausnahme großer Teile der Auslandsspionage und des Föderalen Schutzdienstes – die gesamte Infrastruktur des früheren KGB (Komitee für Staatssicherheit). Seine Aufgaben erstrecken sich vor allem auf den Staatsschutz, die Inlandsspionage und den Grenzdienst. Hauptsitz des FSB ist Moskau.
Er verfügt über die Spezialeinheiten ALFA und Wympel, ihm unterstehen die paramilitärischen Grenztruppen Russlands.
Der FSB hat überwiegend die Strukturen des KGB übernommen, mit der Konzentration auf Inlandsaufgaben und Ausgliederung großer Teile der Auslandsaufklärung zum Auslandsgeheimdienst SWR. Wie der sowjetische KGB sich auf die gesamte Sowjetunion erstreckte, ist jedoch auch der FSB auf dem Gebiet ehemaliger Sowjetrepubliken tätig und insofern kein reiner Inlandsgeheimdienst. Ferner führt er elektronische Aufklärungstätigkeiten und Angriffe auch gegen ausländische Ziele aus, Agenten des FSB sind auch im westlichen Ausland tätig.
Zentraler Sitz des Dienstes ist die Lubjanka. Er verfügt über eine eigene Hochschule, die eine frühere Einrichtung des KGB fortführt und eigene Gefängnisse.