KGB
| Komitet gossudarstwennoi besopasnosti (Komitee für Staatssicherheit) — KGB — | |
|---|---|
| Staatliche Ebene | Bundesbehörde |
| Stellung der Behörde | Nachrichtendienst |
| Aufsichtsbehörde(n) | Ministerrat der UdSSR |
| Bestehen | 13. März 1954 – 6. November 1991 |
| Entstanden aus | NKWD |
| Aufgegangen in | Russland: FSB, SWR |
| Hauptsitz | Lubjanka, Moskau |
| Haushalt | geheim |
| Mitarbeiter | 480.000 (1991) |
Das (oder auch der) KGB (russisch Komitet gosudarstwennoi besopasnosti, deutsch ‚Komitee für Staatssicherheit‘) war der sowjetische In- und Auslandsgeheimdienst und die Geheimpolizei. Er bestand von 1954 bis 1991. Sein vollständiger Name lautete bis 1978 Комитет государственной безопасности при Совете Министров СССР (Komitet gossudarstwennoi besopasnosti pri Sowjete Ministrow SSSR, „Komitee für Staatssicherheit beim Ministerrat der UdSSR“), und dann Комитет государственной безопасности СССР (Komitet gossudarstwennoi besopasnosti SSSR, „Komitee für Staatssicherheit der UdSSR“).
Große Teile der KGB-Strukturen gingen nach dem Zerfall der Sowjetunion 1991 in die heutigen russischen Dienste FSB und SWR auf. Der Geheimdienst von Belarus trägt weiterhin die Bezeichnung KGB.
- ↑ Gemäß Memoiren des letzten Vorsitzenden des KGB W. W. Bakatin, einschließlich Soldaten der Grenztruppen des KGB und den Spezialeinheiten.