Finsen (Mondkrater)
| Finsen | ||
|---|---|---|
| Aufnahme des Lunar Reconnaissance Orbiters | ||
| Position | 42,29° S, 177,72° W | |
| Durchmesser | 73 km | |
| Kartenblatt | 120 (PDF) | |
| Benannt nach | Niels Ryberg Finsen (1860–1904) | |
| Benannt seit | 1979 | |
| Sofern nicht anders angegeben, stammen die Angaben aus dem Eintrag in der IAU/USGS-Datenbank | ||
Finsen ist ein Mondkrater im Südpol-Aitken-Becken auf der Rückseite des Mondes. Er schließt an den südöstlichen Rand des Leibnitz-Kraters an. Sein Auswurfmaterial bedeckt den südöstlichen Teil des Leibnitz-Kraters sowie den nordöstlichen Teil des Von-Kármán-Kraters.
Finsen ist ein relativ junger Krater aus dem eratosthenischen Zeitalter (vor etwa 3,1–1,1 Milliarden Jahren) mit einer klar ausgebildeten Erscheinung, die nur minimal von späteren Einschlägen überlagert wurde. In der Mitte des Kraters von rund 73 km Durchmesser befindet sich ein Zentralberg mit einem Basisdurchmesser von etwa 16 km. An der Innenseite des Kraterrands gibt es eine Reihe von kurzen Terrassen.
| Buchstabe | Position | Durchmesser | Link |
|---|---|---|---|
| C | 40,73° S, 175,79° W | 25 km | |
| G | 43,23° S, 175,47° W | 29 km |
Der Krater wurde 1979 von der IAU offiziell nach dem färöisch-dänischen Arzt und Nobelpreisträger Niels Ryberg Finsen benannt.