Leibnitz (Mondkrater)

Leibnitz
LRO-Bild des Kraters, Mosaik aus Aufnahmen der Weitwinkelkamera (Wide Angle Camera, WAC)
Position 38,17° S, 179,54° O
Durchmesser 233 km
Tiefe  m
Kartenblatt 120 (PDF)
Benannt nach Gottfried Wilhelm Leibniz, deutscher Mathematiker und Philosoph (1646–1716).
Benannt seit 1970
Sofern nicht anders angegeben, stammen die Angaben aus dem Eintrag in der IAU/USGS-Datenbank

2330

Leibnitz ist ein Einschlagkrater auf der Mondrückseite, der einen Durchmesser von rund 233 Kilometern hat.

Der Krater liegt auf der Südhälfte der erdabgewandten Seite, südöstlich des Mare Ingenii. Weiter östlich befindet sich Oppenheimer, südsüdwestlich schließt sich Von Kármán an. Der Kraterrand ist im Osten von Davisson und im Südosten von Finsen überlagert. Die Entstehungszeit des Kraters wird der pränektarischen Periode zugerechnet. Das Kraterinnere ist von Lava bedeckt, deren Alter auf 3,3 Milliarden Jahre geschätzt wird.

Liste der Nebenkrater
Buchstabe Position Durchmesser Link
R 39,49° S, 176,5° O 20 km
S 40,06° S, 172,27° O 34 km
X 36,81° S, 177,51° O 20 km

Der Krater wurde 1970 von der IAU nach dem deutschen Mathematiker und Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz benannt. Die inkorrekte Schreibweise des Namens mit "tz" am Namensende ist die offizielle Bezeichnung des Kraters.