Flugzeugabsturz bei Gibraltar (1943)

Flugzeugabsturz bei Gibraltar

ein baugleiches Flugzeug

Unfallzusammenfassung
Unfallart ungeklärt
Ort Straße von Gibraltar
Datum 4. Juli 1943
Todesopfer 16 (wahrscheinlich)
Überlebende 1
Luftfahrzeug
Luftfahrzeugtyp Consolidated C-87
Betreiber Royal Air Force
Kennzeichen AL 523
Abflughafen Flughafen Gibraltar
Passagiere 11 (wahrscheinlich)
Besatzung 6
Listen von Luftfahrt-Zwischenfällen

Der Flugzeugabsturz bei Gibraltar war ein Flugunfall am 4. Juli 1943 um 23:06 Uhr Ortszeit. Dabei stürzte eine zum Transportflugzeug umgebaute Consolidated Liberator der Royal Air Force nur 16 Sekunden nach dem Start auf dem Flughafen Gibraltar in die Straße von Gibraltar. Mit Ausnahme des Piloten starben bei dem Aufprall alle anderen 16 Passagiere und Besatzungsmitglieder, darunter der Ministerpräsident der polnischen Exilregierung, Władysław Sikorski, der sich mit Begleitung auf dem Rückflug von einer Inspektion des 2 Korpus Polski in Palästina befand, das er von der britischen RAF Basis Qastina aus verlassen hatte.

Die Absturzursache konnte nie geklärt werden. Bis heute werden Sabotage und ein Mordauftrag an Sikorski vermutet, Beweise dafür gibt es allerdings nicht.

  1. Tadeusz Kisielewski: Zamach. Tropem zabójców generała Sikorskiego. Poznań 2006, S. 169–170.
  2. Andrzej Paczkowski: The Spring Will Be Ours: Poland and the Poles from Occupation to Freedom. Pennsylvania State University, 2003, ISBN 0-271-02308-2, S. 113.