Franckesche Stiftungen

Franckesche Stiftungen
Rechtsform Stiftung öffentlichen Rechts
Gründung 1698
Gründer August Hermann Francke
Sitz Halle (Saale)
Vorläufer Glauchasche Anstalten
Zweck Demokratische Bildung, gesellschaftliche Teilhabe, nachhaltiges Handeln
Vorsitz Udo Sträter
Geschäftsführung Thomas Müller-Bahlke (Direktor)
Website www.francke-halle.de

Die Franckeschen Stiftungen zu Halle (früher Glauchasche Anstalten) beherbergen eine Vielzahl kultureller, wissenschaftlicher, pädagogischer und sozialer Einrichtungen. Sie wurden 1698 durch den Theologen und Pädagogen August Hermann Francke gegründet. Franckes pietistisch geprägte Schulen und soziale Initiativen erlangten internationale Bedeutung. Die historischen Gebäude stehen heute als weltweit einzigartiges Beispiel sozialer und pädagogischer Zweckarchitektur auf der deutschen Vorschlagsliste für das UNESCO-Weltkulturerbe. Mittlerweile haben sich über 50 verschiedene Einrichtungen auf dem Stiftungsgelände etabliert, darunter vier Schulen, Institute der Martin-Luther-Universität, die Kulturstiftung des Bundes und das Deutsche Jugendinstitut.

  1. Die Franckeschen Stiftungen – Bildungskosmos an historischer Stätte. In: francke-halle.de. Abgerufen am 7. Mai 2020.