Friedrich I. (Meißen)

Friedrich I., auch der Freidige, der Gebissene oder mit der gebissenen Wange genannt, (* 1257 auf der Wartburg; † 16. November 1323 ebenda) war Landgraf von Thüringen und Markgraf von Meißen.

Er selbst nannte sich 1269, nach dem Tod Konradins „Friedrich III., König von Jerusalem und Sizilien, Herzog von Schwaben, Landgraf zu Thüringen und Pfalzgraf zu Sachsen“, womit er seinen Anspruch in (kognatischer) Nachfolge seines Großvaters Friedrichs II. deutlich machte.

  1. Friedrich der Gebissene, in: Brockhaus Conversations-Lexikon Bd. 7, Amsterdam 1809, S. 368–371