Fußball-Bezirksliga Frankfurt/Oder 1960
| Bezirksliga Frankfurt/Oder 1960 | |
| Meister | BSG Motor Eberswalde |
| Aufsteiger | BSG Motor Eberswalde |
| Absteiger | BSG Motor Oderberg BSG Motor Finow BSG Lokomotive Eberswalde BSG Motor Schönow BSG Einheit Bernau BSG Traktor Seelow (Staffel Nord) BSG Traktor Rehfelde BSG Fortschritt Storkow BSG Motor Fürstenberg BSG Aufbau Rüdersdorf BSG Traktor Neuzelle BSG Motor Fürstenwalde (Staffel Süd) |
| Mannschaften | 24 (2 × 12) |
| Spiele | 264 (2 × 132) (davon 13 strafverifiziert) |
| Tore | 1.124 (ø 4,48 pro Spiel) (ohne strafverifizierte Spiele) |
| ← Bezirksliga Frankfurt/Oder 1959 | |
| ↑ II. DDR-Liga 1960 2 Staffeln der Bezirksklasse Frankfurt/Oder (Nord & Süd) ↓ | |
Die Fußball-Bezirksliga Frankfurt/Oder 1960 war die neunte Austragung der vom Bezirksfachausschuss (BFA) Fußball Frankfurt/Oder durchgeführten Bezirksliga Frankfurt/Oder. Sie war die höchste Spielklasse im Bezirk Frankfurt/Oder und die vierthöchste im Ligasystem auf dem Gebiet des DFV.
In den Finalspielen um die Bezirksmeisterschaft standen sich die beiden Vorjahresabsteiger aus der II. DDR-Liga die BSG Motor Eberswalde (Sieger der Staffel Nord) und die BSG Turbine Finkenheerd (Sieger der Staffel Süd) gegenüber. Nach zwei Siegen sicherte sich Eberswalde den vierten Bezirksmeistertitel und kehrte postwendend in die übergeordnete II. DDR-Liga zurück.
Durch die Reduzierung der Bezirksliga zur Folgesaison von zwei auf einer Staffel, stiegen zwölf Mannschaften in eine der untergeordneten Bezirksklassestaffeln ab. Aus der Staffel Nord waren dies Motor Oderberg, Motor Finow, Lokomotive Eberswalde, Motor Schönow, Einheit Bernau sowie Traktor Seelow und aus der Staffel Süd Traktor Rehfelde, Fortschritt Storkow, Motor Fürstenberg, Aufbau Rüdersdorf, Traktor Neuzelle sowie Motor Fürstenwalde. Im Gegenzug stiegen der Vorjahresabsteiger BSG Aufbau Klosterfelde aus der Staffel Nord sowie nach sechsjähriger Abwesenheit die BSG Traktor Letschin aus der Staffel Süd in die Bezirksliga auf. Aus der II. DDR-Liga kam der Vorjahresaufsteiger BSG Empor Fürstenwalde hinzu.